: Rebellen aus Bangui vertrieben
NAIROBI/BANGUI dpa ■ Fünf Tage nach Beginn der Rebellion gegen den Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik, Ange-Félix Patassé, sind die Rebellen am Mittwochabend aus der Hauptstadt Bangui vertrieben worden. „Die Angreifer sind auf der Flucht“, sagte Regierungssprecher Gabriel Koyambounou gegenüber dem BBC. „Wir versuchen, ihre Fährte aufzunehmen.“ Lokale Beobachter werteten den Rückzug der Rebellen hingegen als taktischen Zug. Ihren Informationen zufolge haben die Milizkämpfer ein Lager zwischen Bangui und der Grenze zum Nachbarland Tschad. Sie hätten viele Geiseln mit sich genommen. Mit Hilfe libyscher Soldaten und kongolesischer Rebellen hatte die Armee die Stellungen der Anhänger des ehemaligen Armeebefehlshabers François Bozizé zurückerobert. Seine Kämpfer, darunter auch tschadische Soldaten, hatten für mehrere Tage den Präsidentenpalast belagert und weite Teile der Metropole in ihrer Gewalt. Augenzeugen berichteten gestern, dass die Lage im Nordteil Banguis weiterhin angespannt sei.
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