• 08.12.2012

Nicole Ebber zu Creative Commons

„Es gibt keinen Ideenklau“

Unter welchen Bedingungen dürfen Blogger Fotos von anderen veröffentlichen? Solche Fragen machen die Creative-Commons-Lizenzen einfacher – seit zehn Jahren.von Frédéric Valin

  • 09.12.2012 10:40 Uhr

    von matto:

    So bald eine Idee veröffentlicht ist geht sie, zumindest Teilweise, in das allgemeine Bewußtsein über. Das ist Teil einer Präsentation. Gechieht das nicht, habe ich auch niemanden erreicht. Geschieht es inspiriere ich den Geist der Menschen.
    Ab diesem Punkt wird die Sache kompliziert. Die Folgen einer Inspiration sollten niemals durch das Recht gebremst werden.
    Integration des Bestehenden ist ein fester Bestandteil jeder künstlierischen Entwicklung. Die stumpfe Kopie, wohl möglich zu kommerziellen Zwecken dagegen, kann nicht geduldet werden.
    Für mich ist also das Vorhanden sein eines inspiratorischen Ursprungs das entscheidende Kriterium für die Frage: kopiert, oder nicht.

    Das größe Schindluder treiben allerdings die Abmahnanwälte mit Ihren Kampagnien. Es wird Zeit, dass zunächt einmal hier die Rechtslage dem Internationalen Standard angepasst wird.
    Es ist gut und Richtig jemanden darauf hinzuweisen, dass er einen Verstoß begeht und eine Unterlassungserklärung einzufordern. Dies kann dem Unwissenden den entscheidenden Hinweis geben und Missbrauch vorbeugen. Was nicht tragbar ist und auch nicht im Sinne der Künstler, sind Abmahngebühren, die sich an utopischen, potentiellen Schadensbeträgen orientieren, die nichts mit den tatsächlichen Aufwendungen der Anwälte zu tun haben.
    Für den Künstler zählt zunächst nur die Unterlassung, erst im nächsten Schritt die Frage wie groß ist ein Schaden und hat es überhaupt einen gegeben.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder