Experten halten die Forderung nach mehr Überwachung nicht für sinnvoll. Ein „Zeugnis der Hilflosigkeit“ nennt sie der Forscher Nils Zurawski.von Julia Amberger
Ich möchte gern mal anregen, anstelle von Videoüberwachung konsequent von Bürgerüberwachung oder Bürgerkontrolle zu sprechen damit Forderungen nach derartigem gleichsam konsequent negativ konotiert werden, analog zur Nacktscannerthematik.
"Friedrich erhofft sich von der Ausweitung der Bürgerüberwachung eine Verbesserung der Inneren Sicherheit."
Balsam...
08.01.2013 12:33 Uhr
von Realdemokrat:
Besser als derartige Alibi-Forderungen wäre eine vernünftige personelle Ausstattung der Ermittlungsbehörden.
Und eine Bereinigung selbiger von Verfassungsfeindlichen Elementen, die z.B. Neonazis decken anstatt deren Straftaten aufzuklären.
Kameras und optisch sichtbare Streifenbullen erhöhen die Quote aufgeklärter Straftaten nicht in dem Maße wie eine vernünftige Ausstattung der Ermittlungsbehörden wie Kripo, Staatsanwaltschaft und Pathologen (Eine Autopsie bei einem Mordverdacht erst nach einem Monat verhindert das Erkennen von Straftaten mittels schneller abbauender Stoffe).
Lassen Sie sich bitte nicht Verarschen: Aufklärung ist besser als dumpfe Abschreckungsgebärden um die Bürger in Sicherheit zu wiegen!
Wir können unsere "Freiheit" nicht schützen indem wir sie abschaffen!
05.01.2013 01:35 Uhr
von Bürger1972:
Sind die TAZ und Ihre ideologischen Leser eigentlich froh, dass die von Ihnen geförderte Politik der maximalen Akzeptanz mittlerweile den avisierten Erfolg tatsächlich zeitigt? Ich vermute ja - damit sind die politischen Fronten der kommenden Jahre eigentlich klar!
03.01.2013 14:38 Uhr
von W.Lorenzen-Pranger:
Auf einem öffentlichen und videoüberwachten Platz in einer Fußgängerzone wurde ein Schwarzafrikaner vor ca. einem Jahr von mehreren Neo-Nazis mit Schlagstöcken am späten Nachmittag krankenhausreif geschlagen. Polizei war während der gesamten Zeit nicht vor Ort, erst der von Passanten gerufene Krankenwagen kam dann jedenfalls. Videoüberwachung die nicht hilft braucht niemand - aber vieleicht wäre die Polizei ja aufgetaucht, wenn Schwarzafrikaner einen Neo-Nazi verprügelt hätten? Ich fürchte: Wahrscheinlich ja!
25.12.2012 16:05 Uhr
von denken:
Solange die TAZ lediglich genehme "Experten" zitiert, ist das ohnehin wertlos. Widerspruechlich ist es ohnehin, denn einerseits von Ueberwachung zu schwafeln, andererseits permanent zu beteuern, dass Cams ja gar nicht funktionieren, beisst sich.
Selbstverstaendlich ist es so, dass Cams natuerlich etwas nutzen. Kann sich eigentlich jeder denken. Dass es wie bei allem, was so im Leben angewendet wird, auch hier und da Unstimmigkeiten gibt, aendert daran gar nichts.
25.12.2012 14:06 Uhr
von Jevu:
Edit:
Nicht die Autorin fand nachtraegliche Aufklaerung zynisch sondern der von ihr zitierte 'Hamburger Soziologe' Nils Zurawski.
Ich bitte um Entschuldigung fuer die falsche Darstellung.
25.12.2012 14:03 Uhr
von Jevu:
Kameraueberwachung kann vielleicht nicht abschrecken, jedenfalls keine Terroristen. Allerdings kann Kameraueberwachung helfen, die Taeter zu erkennen und zu fassen bevor sie neue Taten begehen koennen. Was zynisch daran sein soll Taeter zu ermitteln, versteht wohl nur die Autorin dieses Artikels. Scheinbar gibt es nicht nur einen 'mehr (Geld fuer) Ueberwachung' Reflex bei Innenpolitikern sondern auch einen 'mehr Ueberwachung nur ueber meine Leiche' Reflex bei Linken.
24.12.2012 19:18 Uhr
von Wüstenratte:
Was zeigt mehr Kameras bringen auch nicht mehr Sicherheit!
24.12.2012 10:48 Uhr
von Gabriel:
Hier eine wissenschaftliche Untersuchung zum Thema: "Die Videoüberwachung öffentlicher Räume ist in vielen Ländern eine aktuelle Maßnahme zur Prävention von Straftaten. Um einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zur präventiven Wirkung der Videoüberwachung zu liefern, wurde von Welsh & Farrington (2003, 2004) eine systematische Analyse der besten Evaluationsstudien durchgeführt. Von insgesamt 49 Evaluationsstudien erfüllten 22 die strikten Selektionskriterien. Eine quantitative Auswertung und Integration der Ergebnisse war bei 19 Studien möglich. In ihnen wurde die Videoüberwachung mit Kontrollgebieten verglichen, in denen keine Überwachung stattgefunden hatte. Es zeigte sich eine durchschnittlich um 21 Prozent größere Verringerung der Kriminalität in den Arealen mit Videoüberwachung.
22.12.2012 12:50 Uhr
von Wozu?:
Was brächte stärkerer Einsatz von Kameras in semi-zivilisierten Städten wie Berlin, wo moralisch großteils verkommene und feige Juristen ohnehin nicht willens sind, brutale Schläger, Vergewaltiger und Intensivtäter wegzusperren?
22.12.2012 12:32 Uhr
von Jürgen Gojny:
Die Diskussion um mehr oder weniger Videoüberwachung sind nur ein Ablenkungsmanöver der politischen Klasse und ihrer Hofnarren, sprich ihrer selbst ernannten (Un)Sicherheits-Experten. Der Skandal war und ist, daß man den islamfaschistischen Massenmordversuch am liebsten vertuscht hätte. Anders lassen sich die tagelangen öffentlichen Einlassungen, ob es sich überhaupt um Sprengstoff gehandelt hätte, ob sich ein Zünder bei der Bombe befünden hätte und und und... Mit abwegigen Diskussionen läßt sich ein bestimmtes gesellschaftspolitisches Konzept nicht durchsetzen, d. h. durch das sicherheitspolitische Versagen der politischen Klasse stirbt frei nach Heinrich Böll jeden Tag etwas Multi-Kulti weg. By the way: ich stelle hier zur Diskussion: mal angenommen, es hätte sich bei dem Bonner Attentatsversuch um eine Tat mit klar rechtsextremistischen Hintergrund gehandelt, gäbe es dann auch so eine Diskussion um mehr oder weniger Videoüberwachung oder würden bereits jetzt die neuen Geräte überall massenweise installiert?!
19.12.2012 02:22 Uhr
von Otto Pardey:
Alles nur Panikmache seitens der Politik und den Medien,um so den totalen Ueberwachungsstaat zu installieren. Der wahre Terror bzw. Lug-und Betrug geht u.a. von euren Politikern aus,welche weitaus gefaehrlicher sind.
18.12.2012 21:55 Uhr
von wauz:
Überall knallt's, außer in Deutschland
In allen möglichen Ländern schaffen es diverse Gruppen und Organisationen, es ordentlich krachen zu lassen. Auch sogenannte islamistische Gruppen. Und obwohl diese laut unseren Schlapphüten bestens untereinander vernetzt sind, reicht es zumindest bei den Islamisten allenfalls zu einem leichten 'ffft'. Dass man auch in Deutschland Terror betreiben kann, haben uns diverse Rechtsradikalen/Faschisten deutlich bewiesen. Die Bastelarbeiten unserer "Kofferbomber" beweisen daher nur eins: es gibt in Deutschland eben keine internationale wirkende Organisation, die Bombenanschläge wollte. Wenn es eine gäbe, würde sie es hierzulande genauso hinkriegen, wie in Pakistan, Afghanistan, Jemen oder sonstwo. Es gibt hier nur zwei Möglichkeiten: entweder sind hier Agents provocateurs am Werk, oder komplett hirnlose Idioten. Beide Sorten wird man mit Kameras nicht abschrecken.
18.12.2012 20:55 Uhr
von PeterWolf:
Es geht doch gar nicht um neue Gesetze oder mehr Überwachungskameras, es geht lediglich um die längst erlaubte befristete Speicherung der Bilder, um die Strafverfolgung zu unterstützen, die lediglich aus Kostengründen nicht durchgeführt wird. Das hat aber auch gar nichts mit automatischer Gesichtserkennung und der Ermittlung von Bewegungsprofilen zu tun. Wobei mir angesichts der mittlerweile wirklich sehr niedrigen Kosten für eine befristete Speicherung nicht klar ist, warum das nicht wenigsten für drei Tage (erlaubt sind dreißig!) gemacht wird. Attentäter, die auf Massenmord aus sind, werden sich durch Kameras natürlich nicht an unbeobachtete einsame Plätze vertreiben lassen, wär ja auch zu schön
18.12.2012 18:51 Uhr
von Ansgar:
Die Diskussion ist sicher nötig. Aber kann es sein, dass sie taz und andere linke Leitmedien dadurch der Diskussion um islamistische Gewaltbereitschaft aus dem Weg gehen? Übrigens erinnere ich an den überaus sonderbaren Aufschrei der Empörung gegen die Plakataktion zur salafistischen Radikalisierung (die übrigens ursprünglich von Islamverbänden mitgetragen worden war, die sich dann gemeinsam mit der taz und anderen linken Medien ereifert haben - das Ganze mit der hier völlig unsinnigen Bezeichnung "Generalverdacht"). Alles Nebenkriegsschauplätze. Sicher, das Spiel beherrschen Rechte auch, ändert aber nichts an dessen sehr unangenehmem Beigeschmack.
Leserkommentare
09.01.2013 14:33 Uhr
von fritze:
Ich möchte gern mal anregen, anstelle von Videoüberwachung konsequent von Bürgerüberwachung oder Bürgerkontrolle zu sprechen damit Forderungen nach derartigem gleichsam konsequent negativ konotiert werden, analog zur Nacktscannerthematik.
"Friedrich erhofft sich von der Ausweitung der Bürgerüberwachung eine Verbesserung der Inneren Sicherheit."
Balsam...
08.01.2013 12:33 Uhr
von Realdemokrat:
Besser als derartige Alibi-Forderungen wäre eine vernünftige personelle Ausstattung der Ermittlungsbehörden.
Und eine Bereinigung selbiger von Verfassungsfeindlichen Elementen, die z.B. Neonazis decken anstatt deren Straftaten aufzuklären.
Kameras und optisch sichtbare Streifenbullen erhöhen die Quote aufgeklärter Straftaten nicht in dem Maße wie eine vernünftige Ausstattung der Ermittlungsbehörden wie Kripo, Staatsanwaltschaft und Pathologen (Eine Autopsie bei einem Mordverdacht erst nach einem Monat verhindert das Erkennen von Straftaten mittels schneller abbauender Stoffe).
Lassen Sie sich bitte nicht Verarschen: Aufklärung ist besser als dumpfe Abschreckungsgebärden um die Bürger in Sicherheit zu wiegen!
Wir können unsere "Freiheit" nicht schützen indem wir sie abschaffen!
05.01.2013 01:35 Uhr
von Bürger1972:
Sind die TAZ und Ihre ideologischen Leser eigentlich froh, dass die von Ihnen geförderte Politik der maximalen Akzeptanz mittlerweile den avisierten Erfolg tatsächlich zeitigt? Ich vermute ja - damit sind die politischen Fronten der kommenden Jahre eigentlich klar!
03.01.2013 14:38 Uhr
von W.Lorenzen-Pranger:
Auf einem öffentlichen und videoüberwachten Platz in einer Fußgängerzone wurde ein Schwarzafrikaner vor ca. einem Jahr von mehreren Neo-Nazis mit Schlagstöcken am späten Nachmittag krankenhausreif geschlagen. Polizei war während der gesamten Zeit nicht vor Ort, erst der von Passanten gerufene Krankenwagen kam dann jedenfalls.
Videoüberwachung die nicht hilft braucht niemand - aber vieleicht wäre die Polizei ja aufgetaucht, wenn Schwarzafrikaner einen Neo-Nazi verprügelt hätten? Ich fürchte: Wahrscheinlich ja!
25.12.2012 16:05 Uhr
von denken:
Solange die TAZ lediglich genehme "Experten" zitiert, ist das ohnehin wertlos. Widerspruechlich ist es ohnehin, denn einerseits von Ueberwachung zu schwafeln, andererseits permanent zu beteuern, dass Cams ja gar nicht funktionieren, beisst sich.
Selbstverstaendlich ist es so, dass Cams natuerlich etwas nutzen. Kann sich eigentlich jeder denken. Dass es wie bei allem, was so im Leben angewendet wird, auch hier und da Unstimmigkeiten gibt, aendert daran gar nichts.
25.12.2012 14:06 Uhr
von Jevu:
Edit:
Nicht die Autorin fand nachtraegliche Aufklaerung zynisch sondern der von ihr zitierte 'Hamburger Soziologe' Nils Zurawski.
Ich bitte um Entschuldigung fuer die falsche Darstellung.
25.12.2012 14:03 Uhr
von Jevu:
Kameraueberwachung kann vielleicht nicht abschrecken, jedenfalls keine Terroristen. Allerdings kann Kameraueberwachung helfen, die Taeter zu erkennen und zu fassen bevor sie neue Taten begehen koennen. Was zynisch daran sein soll Taeter zu ermitteln, versteht wohl nur die Autorin dieses Artikels. Scheinbar gibt es nicht nur einen 'mehr (Geld fuer) Ueberwachung' Reflex bei Innenpolitikern sondern auch einen 'mehr Ueberwachung nur ueber meine Leiche' Reflex bei Linken.
24.12.2012 19:18 Uhr
von Wüstenratte:
Was zeigt mehr Kameras bringen auch nicht mehr Sicherheit!
24.12.2012 10:48 Uhr
von Gabriel:
Hier eine wissenschaftliche Untersuchung zum Thema:
"Die Videoüberwachung öffentlicher Räume ist in vielen Ländern eine aktuelle Maßnahme zur Prävention von Straftaten. Um einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zur präventiven Wirkung der Videoüberwachung zu liefern, wurde von Welsh & Farrington (2003, 2004) eine systematische Analyse der besten Evaluationsstudien durchgeführt.
Von insgesamt 49 Evaluationsstudien erfüllten 22 die strikten Selektionskriterien. Eine quantitative
Auswertung und Integration der Ergebnisse war bei 19 Studien möglich. In ihnen wurde die Videoüberwachung mit Kontrollgebieten verglichen, in denen keine Überwachung stattgefunden hatte. Es zeigte sich eine durchschnittlich um 21 Prozent größere Verringerung der Kriminalität in den Arealen mit Videoüberwachung.
22.12.2012 12:50 Uhr
von Wozu?:
Was brächte stärkerer Einsatz von Kameras in semi-zivilisierten Städten wie Berlin, wo moralisch großteils verkommene und feige Juristen ohnehin nicht willens sind, brutale Schläger, Vergewaltiger und Intensivtäter wegzusperren?
22.12.2012 12:32 Uhr
von Jürgen Gojny:
Die Diskussion um mehr oder weniger Videoüberwachung sind nur ein Ablenkungsmanöver der politischen Klasse und ihrer Hofnarren, sprich ihrer selbst ernannten (Un)Sicherheits-Experten. Der Skandal war und ist, daß man den islamfaschistischen Massenmordversuch am liebsten vertuscht hätte. Anders lassen sich die tagelangen öffentlichen Einlassungen, ob es sich überhaupt um Sprengstoff gehandelt hätte, ob sich ein Zünder bei der Bombe befünden hätte und und und... Mit abwegigen Diskussionen läßt sich ein bestimmtes gesellschaftspolitisches Konzept nicht durchsetzen, d. h. durch das sicherheitspolitische Versagen der politischen Klasse stirbt frei nach Heinrich Böll jeden Tag etwas Multi-Kulti weg. By the way: ich stelle hier zur Diskussion: mal angenommen, es hätte sich bei dem Bonner Attentatsversuch um eine Tat mit klar rechtsextremistischen Hintergrund gehandelt, gäbe es dann auch so eine Diskussion um mehr oder weniger Videoüberwachung oder würden bereits jetzt die neuen Geräte überall massenweise installiert?!
19.12.2012 02:22 Uhr
von Otto Pardey:
Alles nur Panikmache seitens der Politik und
den Medien,um so den totalen Ueberwachungsstaat
zu installieren.
Der wahre Terror bzw. Lug-und Betrug geht u.a.
von euren Politikern aus,welche weitaus gefaehrlicher sind.
18.12.2012 21:55 Uhr
von wauz:
Überall knallt's, außer in Deutschland
In allen möglichen Ländern schaffen es diverse Gruppen und Organisationen, es ordentlich krachen zu lassen. Auch sogenannte islamistische Gruppen. Und obwohl diese laut unseren Schlapphüten bestens untereinander vernetzt sind, reicht es zumindest bei den Islamisten allenfalls zu einem leichten 'ffft'. Dass man auch in Deutschland Terror betreiben kann, haben uns diverse Rechtsradikalen/Faschisten deutlich bewiesen.
Die Bastelarbeiten unserer "Kofferbomber" beweisen daher nur eins: es gibt in Deutschland eben keine internationale wirkende Organisation, die Bombenanschläge wollte. Wenn es eine gäbe, würde sie es hierzulande genauso hinkriegen, wie in Pakistan, Afghanistan, Jemen oder sonstwo.
Es gibt hier nur zwei Möglichkeiten: entweder sind hier Agents provocateurs am Werk, oder komplett hirnlose Idioten.
Beide Sorten wird man mit Kameras nicht abschrecken.
18.12.2012 20:55 Uhr
von PeterWolf:
Es geht doch gar nicht um neue Gesetze oder mehr Überwachungskameras, es geht lediglich um die längst erlaubte befristete Speicherung der Bilder, um die Strafverfolgung zu unterstützen, die lediglich aus Kostengründen nicht durchgeführt wird. Das hat aber auch gar nichts mit automatischer Gesichtserkennung und der Ermittlung von Bewegungsprofilen zu tun.
Wobei mir angesichts der mittlerweile wirklich sehr niedrigen Kosten für eine befristete Speicherung nicht klar ist, warum das nicht wenigsten für drei Tage (erlaubt sind dreißig!) gemacht wird.
Attentäter, die auf Massenmord aus sind, werden sich durch Kameras natürlich nicht an unbeobachtete einsame Plätze vertreiben lassen, wär ja auch zu schön
18.12.2012 18:51 Uhr
von Ansgar:
Die Diskussion ist sicher nötig. Aber kann es sein, dass sie taz und andere linke Leitmedien dadurch der Diskussion um islamistische Gewaltbereitschaft aus dem Weg gehen?
Übrigens erinnere ich an den überaus sonderbaren Aufschrei der Empörung gegen die Plakataktion zur salafistischen Radikalisierung (die übrigens ursprünglich von Islamverbänden mitgetragen worden war, die sich dann gemeinsam mit der taz und anderen linken Medien ereifert haben - das Ganze mit der hier völlig unsinnigen Bezeichnung "Generalverdacht").
Alles Nebenkriegsschauplätze. Sicher, das Spiel beherrschen Rechte auch, ändert aber nichts an dessen sehr unangenehmem Beigeschmack.