• 14.12.2012

Neues Wahlrecht in Deutschland

Gerechteres und größeres Parlament

Im Bundestag ist das neue Wahlrecht diskutiert worden. Alle finden es schwer verständlich, nur die Linke lehnt es ab. Dennoch: Es soll gerechter sein als das Alte.von Christian Rath

  • 17.12.2012 15:35 Uhr

    von EuroTanic:

    Die parlamentarische Demokratie hat bewiesenermassen ausgediehnt. Sie führt in eine Despotie, einer Herrschafft der Reichen, auf Kosten der Armen. Wir können heute problemlos bei allen Dingen abstimmen lassen, auf lokaler, Kreis, Landes- und Bundesebene.
    Gewerbesteuer rauf? JA oder NEIN!
    Schwimmbad kostenlos? JA oder NEIN!
    Umgehungsstrasse? JA oder NEIN!
    Kriegseinsätze in Afghanistan? JA oder NEIN!
    Atomkraftwerke? JA oder NEIN!

    Unsch schon können wir uns diesen unsäglichen Parteienstaat sparen, und der Büger kann wirklich mitregieren.

  • 17.12.2012 15:02 Uhr

    von Hans:

    Ich bleibe skeptisch, ob diese Änderung mangels sinnvoller juristischer Ausarbeitung und Verständlichkeit nicht auch wieder von unseren Grundgesetzhütern in Karlsruhe gekippt wird. Ich bin dann aber dafür, dass die beteiligten Parteien hohe Geldstrafen zahlen müssen, für die nun mehrfach geforderte Überarbeitung des Wahlrechts.

  • 16.12.2012 20:26 Uhr

    von Slobo:

    Ohne Überhangmandate hätte Schwarz-Gelb momentan gar keine Mehrheit. Wenn man bedenkt, dass bei CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP eine Fraktionsdisziplin herrscht, dann könnte man das Ganze einfach auf eine normale Verhältniswahl reduzieren. Aber das wäre wahrscheinlich zu einfach.

  • 14.12.2012 16:37 Uhr

    von Lotte:

    Dann spielen wir in einer Liga mit China und Nordkorea.
    Und die Altersbezüge (Bsp. Wulff) setzen diesem Unfug die Krone auf.
    Dafür dürfen wir dann Gesetze erwarten wie Herdprämie, Beschneidung und Hotelier-Steuer.
    Mein Vorschlag: radikale Verschlankung auf max. 300 Volksverräter

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