• 09.12.2012

25 Jahre Hamas

Chef gibt sich unversöhnlich

Khaled Maschal beschwört vor großem Publikum den bewaffneten Kampf gegen Israel. Die Hamas erklärt sich selbst zum Sieger.von Susanne Knaul

  • 24.12.2012 02:11 Uhr

    von Gabriel:

    Die Hamas vertritt sowieso nur eine Minderheit, nämlich die Mehrheit der Männer im Gaza und keine Frauen. Welche Frau würde bewusst in die fundamental-moslemische Sklaverei gehen?
    Wie hoch liegt der Anteil geschlagener Frauen in der Bevölkerung? Wenn man die Aggressivität der Männer auf den Demonstrationen sieht, wohin entlädt die sich, wenn sie in den Familien sind?
    Wäre auch mal ein Thema, mit dem sich die TAZ beschäftigen könnte. Aus der Türkei gibt es immerhin Untersuchungen.
    20% der Bevölkerung in Gaza sind angeblich Opiod-Konsumenten, nämlich Tramadol-Konsumenten.

  • 23.12.2012 11:01 Uhr

    von Ute:

    @ von D.J.

    „Die Zionisten der ersten Stunde und Staatsgründer waren überaus säkular Denkende“

    was Sie nicht sagen. Abgesehen von Ihrem Versuch, andere Poster persönlich heraubzuwürdigen:

    Soll man Ihnen abnehmen, sie hätten jemals die Proklamation des Staates Israel durch die Staatsgründer gelesen?

    Zugegeben, nicht alles was insbesondere im deutschsprachigen Wiki über Israel zu finden ist, sollte man ohne Kenntnis des englischsprachigen Wiki lesen.
    Aber der Übersetzung zur sogenannten „Unabhängigkeitserklärung“ dürfen Sie weitgehend trauen und selbst schauen, wie überaus „säkular“ diese gewesen ist.

    „Im Land Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges, religiöses und politisches Wesen...“
    „..Durch Gewalt vertrieben, blieb das jüdische Volk auch in der Verbannung seiner Heimat in Treue verbunden. Nie wich seine Hoffnung. Nie verstummte sein Gebet um Heimkehr und Freiheit...“
    „..verkünden hiermit kraft unseres natürlichen und historischen Rechtes ... die Errichtung eines jüdischen Staates im Lande Israel - des Staates Israel..“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Israelische_Unabh%C3%A4ngigkeitserkl%C3%A4rung

    Wenn das "überaus säkular" gewesen sein soll, wie sieht denn dann erst religiöser Fundamentalismus aus.

  • 21.12.2012 16:46 Uhr

    von D.J.:

    @I.Q. < 70,

    "Das 25jährige Bestehen der Hamas wäre ein Grund darüber nachzudenken, warum unter den Palästinensern erst so spät die „religiöse“ Karte gezogen wurde.
    Ihr Widerpart, die israelische Einwanderungsgesellschaft, hat mit ihr schon von Anfang an gespielt, wovon nicht nur der Name „Israel“ zeugt."

    Unsinn. Die Zionisten der ersten Stunde und Staatsgründer waren überaus säkular Denkende. Erst nach 1967 wurde das religiöse, teils gar messianische Element (leider) stärker. Und selbstverständlich hat auch die Fath von Anfang an mit religiösen Elementen gespielt (Bedeutung Jerusalems z.B.).

    "Die Hamas besteht auf der historisch gegebenen Illegitimität, mit der die Kolonialmächte und die Zionisten mit der indigenen Bevölkerung Palästinas umgingen.

    Unsinn (siehe UN-Beschluss zur Staatsgründung und anschließende Kriegserklärung der Araber).

    „Israel“ hingegen boykottiert Menschen in ihren Ansprüchen auf Grundversorgung mit dem zum Leben nötigen."

    Unsinn. Lebensnotwendige Güter wurden nie zurückgehalten (höchstens kurzfristig in Phasen direkter Kriegshandlungen).

    Fazit: Dummenfang auf unterstem Niveau.

  • 11.12.2012 12:28 Uhr

    von mehrdad:

    da haben wir schon zwei der besagten hamas-wähler.

  • 11.12.2012 10:15 Uhr

    von Gonzi:

    Wieso, liebe Frau Knaul, soll "(m)it ihrem Antrag vor der UN-Vollversammlung.. die PLO (Palästinensische Befreiungsorganisation) .. Israel als jüdischen Staat anerkannt" haben?

    Wo soll so etwas im Antrag stehen?

    Und was soll die Formulierung überhaupt, zumal man erwarten muss, dass dieser Staat bald weniger "jüdisch" ist, wie Frankreich katholisch.

    Die säkulare Welt ist ein Problem, für jene, die sich auf Offenbarungen "von oben" berufen - das wird auch die PLO wissen und es Tel-Aviv sicher nicht abnehmen wollen.

  • 11.12.2012 07:46 Uhr

    von I.Q:

    Das 25jährige Bestehen der Hamas wäre ein Grund darüber nachzudenken, warum unter den Palästinensern erst so spät die „religiöse“ Karte gezogen wurde.
    Ihr Widerpart, die israelische Einwanderungsgesellschaft, hat mit ihr schon von Anfang an gespielt, wovon nicht nur der Name „Israel“ zeugt.
    Die Lage, bei der die Hamas die eine, „Israel“ die andere Seite sein soll, als gegenseitigen Boykott zu bezeichnen, verschiebt ebenfalls unangemessen die Wahrnehmung der Realität.
    Die Hamas besteht auf der historisch gegebenen Illegitimität, mit der die Kolonialmächte und die Zionisten mit der indigenen Bevölkerung Palästinas umgingen,
    „Israel“ hingegen boykottiert Menschen in ihren Ansprüchen auf Grundversorgung mit dem zum Leben nötigen.

  • 10.12.2012 17:46 Uhr

    von R.J:

    Ausgewogener wird es, wenn man auch daran erinnnert:
    in Israel wird der bewaffnete Kampf jeden Tag "beschwoört".

    Aber vielleicht ist dieser Hinweis bei den unsinnigen und blöden Kommentaren, die der Moderator hier so einstellt, etwa der über "Hitler" schon zu gewagt.

    Und eigentlich sollte man dem Moderator dafür auch kein Feigenblatt bieten.

  • 10.12.2012 17:03 Uhr

    von Stimme der Demokratie:

    War es noch kürzlich der einstimmige Chor, der Netanjahu vor einer Bodenoffensive warnte, weil dies die Radikalen stärken würde, blablabla?
    Interessant, dass die TAZ sich in die Nähe von Fakten wagt. Was wäre nun der Vorschlag, wie Israel mit der terroistenbande umgehen möge oder wie der Westen sich zu den Mörderbanden positioniert?

  • 10.12.2012 16:00 Uhr

    von Harald:

    " ... und zur Rechten das Bild Ahmed al-Dschabaris, dessen gezielte Hinrichtung den Krieg im November ausgelöst hatte."

    Das ist so nicht ganz richtig.

    Zum Zeitpunkt des Abschusses von al-Dschabari, dem Raketen-Chef der Hamas, war der Krieg bereits in vollem Gange. Auslöser war die fehlende Bereitschaft Israels, Verständnis für die, zum Zeitpunkt, seit einer Woche täglich mehr als 100 Raketen auf seine südlichen Städte aufzubringen.

    Trotzdem die taz, namentlich Frau Knaul, stets ausgesprochen detailliert über Israel informiert, entging ihr zunächst dieser anhaltende Raketenbeschuss auf Israel. Weshalb auch nicht darüber berichtet wurde. Volle drei Tage lang.

    Dies änderte sich zum Glück, als Israel mit Selbstverteidigung drohte und den Raketenchef liquidierte. Legt man also die taz Berichterstattung für die geschichtliche Chronologie der Ereignisse zugrunde, stimmt es: Israel ist der Aggressor.

    Denn kein Land dieser Welt würde derart feindselig reagieren, sollte eine anerkannte, programmatische Volksbefreiungsbewegung wie Hamas, seine Städte mit Raketen angreifen.

  • 10.12.2012 03:04 Uhr

    von mehrdad:

    @gregsvg:

    ich fürchte, eine ganze menge deutsche "israelkritiker" würden auch die hamas wählen.

    wenn man bedenkt, wieviele deutsche, denen völkermorde am arsch vorbeigehen, beim wort israel und juden rot anlaufen und hyperventilieren.

  • 09.12.2012 23:12 Uhr

    von björn:

    HInrichtung Al-Dschabaris welche den letzten Konflikt ausgelöst hat/gezielte weitere Hinrichtungsversuche/usw.usf.
    Da weiß man wieder warum man schon vor acht Jahren das taz-abo gekündigt hat. Tendenziöse, substanzlose, journalistische Berichterstattung.

  • 09.12.2012 20:48 Uhr

    von gregsvg:

    Hitler würde Hamas wählen.

  • 09.12.2012 17:33 Uhr

    von a.g.:

    das meinen die doch nicht so… alles nur folklore! israel sollte - wie in den letzten wochen immer wieder zu lesen war - doch "einfach auf die hamas zugehen". und wenn dann endlich wieder schulbusse in die luft fliegen oder diskotheken brennen, dann gibt es bestimmt auch wieder eine gewisse mediale sympathie.

  • 09.12.2012 17:15 Uhr

    von D.J.:

    "Archbishop"

    Das weiß nur die taz oder die Autorin allein, warum sie den englischen Begriff in der Bildunterschrift unübersetzt lässt.

    "Innenpolitisch gewinnen die Islamisten an Popularität, nicht zuletzt, weil sie mit ihrem Weg der Gewalt mehr erreichten"

    Hmm, mit diesem kryptischen Satzende sollte uns Frau Knaul eigentlich nicht allein lassen.

    Im Übrigen ist es in dieser Weltgegend üblich, sich dann als Sieger zu präsentieren, wenn man noch auf zwei Beinen stehen kann. Nichts als lächerliches Propaganda-Gebrabbel. Die Hamas-Terroristen sollten dem nicht existierenden Gott auf Knien danken, dass sie keinen Gegner haben, der diesen Typen zeigt, was eine richtige Niederlage ist. Dass die Israelis dazu die Möglichkeiten hätten, wenn sie ebensolche Menschenhasser wären wie die Hamas, dürfte jedem klar sein (O.K., sicher nicht allen Israelhassern von Dummlinks, Dummrechts und Dummreligiös).

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder