: zur person
Westbam
Ja und nein. So konkret antwortet Maximilian Lenz alias Westbam am liebsten. In gewisser Art und Weise spiegelt dieses zackige Vielleicht die Einstellung der Techno-Szene zu ihm wider und vice versa. An Deutschlands dienstältestem DJ scheiden sich die Geister, seit er 1983 in Münster mit der Tanz-Lustbarkeit begann. Ausverkauf mit Love Parade oder populäre Avantgarde? Viele Pamphlete, Platten und Paraden sind inzwischen den Techno-Jordan heruntergeflossen. Nun bringt Westbam seinen höchst persönlichen Gegenentwurf an den Start. Mit dem neuen Album „Right On“ (Low Spirit/ BMG) geht er dorthin, wo sonst keiner hindarf: in seinen eigenen Kopf. Mit Nena lässt er die Puppen tanzen. Zwei Old School Babies im Vollrausch? Westbam sagt: nein. Das alles sei ganz seriöse Unterhaltung – und experimentell! Unentschlossene Gedanken eines klugen Kopfes. Hier kommt die Zukunft der Vergangenheit. UL
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen