Israels Gründung mit humanitärem Ziel Nicht der Zionismus ist schuld Essay von Klaus Hillenbrand Die frühen Zionisten strebten einen liberalen Wohlfahrtsstaat ohne Diskriminierung an. Dass das nicht klappte, ist nicht der Ideologie zuzuschreiben. 10.1.2026
Jiddische Zeitungen nach 1945 „Mir zuchn Krojwim“ Zwischen 1945 und 1950 blühte ein spezielles Pressewesen im Land der Täter auf: 150 verschiedene Titel erschienen für ca 200.000 jüdische Überlebende. Von Jim Tobias 20.7.2025
Gruppe Betar Deutschland Jung, jüdisch, rechts Bei Betar Deutschland sammeln sich rechte Juden. Selbst mit der AfD haben sie keinerlei Berührungsängste. Was will die Organisation? Von Leon Holly 17.6.2025
Autor Chaim Nachman Bialik Geschichten, die Israel gemacht haben Kolumne Grauzone von Erica Zingher Eine Nation gründet sich nicht nur auf Werte, sondern auch auf Literatur. Der 1934 verstorbene Autor Chaim Nachman Bialik hatte das früh verstanden. 2.4.2025
Arabischer Aufstand 1936 Boykott und Brutalität Oren Kessler hat ein Buch über den Aufstand in Palästina im Jahr 1936 geschrieben. Er entdeckt darin eine übersehene Wurzel des Nahostkonflikts. Von Ulrich Gutmair 28.3.2025
Preis für Filmemacher Assaf Gruber „Menschen im Prozess des gesellschaftlichen Absturzes“ Assaf Grubers Filme handeln von Geschichte, Kommunismus und Zionismus. Ein Gespräch darüber, wie politische Konflikte in der Kunst wieder auftauchen. Interview von Tal Sterngast 16.3.2025
Buch über Thomas Mann Gegen den „Hakenkreuz-Unfug“ 2025 ist das Thomas-Mann-Jahr: Der Germanist Kai Sina zeigt die Wandlung des Schriftstellers vom kaisertreuen Nationalisten zum Kämpfer für die Demokratie. Von Jan Pfaff 10.2.2025
Jüdinnen und Juden in den USA Die zerrissene Diaspora Immer mehr junge Menschen solidarisieren sich mit den Palästinensern. Die einen lehnen den Staat Israel ab, andere haben weniger radikale Ansichten. Von Leon Holly 15.10.2024
Roman „Die Netanjahus“ Literarische Wirkungsmacht Kolumne Schlagloch von Georg Diez Der Roman „Die Netanjahus“ erklärt mehr über die Komplexität des Nahostkonflikts als Sachbücher. Er vergrößert die Welt, statt sie zu reduzieren. 14.8.2024
Buch über Zionismus und Künste Die Janusköpfigkeit des Zionismus Ita Heinze-Greenberg legt mit „Zuflucht im Gelobten Land“ ein Buch zum Verhältnis von Architektur und Literatur in Palästina und Israel vor. Von Stephan Trüby 15.5.2024
Hohe Geldstrafe wegen Volksverhetzung Reue zahlt sich nicht aus Wegen volksverhetzender Äußerungen gegen „Zionisten“ wird ein junger Mann zu einer Geldstrafe verurteilt. Seine Reue wirkt nicht strafmildernd. Von Jan Kahlcke 26.2.2024
Historikerin über sächsischen Zionisten Rechthaberisch, aber visionär Lisa Gebhards Biografie entreißt den Dresdner Zionisten Davis Trietsch (1870–1935) dem Vergessen. Seine Ideen sind nicht nur Utopie geblieben. Von Klaus Hillenbrand 11.8.2023
Antizionismus und Antisemitismus „Wir müssen einen Konsens finden“ Die Deutschen reden viel über Israel, aber wenig von Antisemitismus. Meron Mendel und Anna Staroselski im Gespräch über Grenzen der Kritik. Interview von Tania Martini 26.4.2023
Neue Biografie über Theodor Herzl Der Charismatische Was war der Antrieb von Theodor Herzl, dem Begründer des politischen Zionismus? Das will eine neue Biografie von Derek Penslar erkunden. Von Till Schmidt 31.5.2022
Takis Würgers neues Buch „Noah“ Hier ist ein Überlebender Takis Würgers „Noah“ erzählt die Geschichte des Auschwitz-Überlebenden Noah Klieger. Sie basiert auf langen Interviews. Von Klaus Hillenbrand 1.3.2021
Geschichte der jüdischen Familie Scholem Die Brüder Scholem Ein Buch zeigt die Familiengeschichte der Scholems als Sozialgeschichte des Judentums im 20. Jahrhundert. Am berühmtesten war Gershom. Von Micha Brumlik 12.1.2021
Rückkehr nach Deutschland Enttäuscht vom Leben in Tel Aviv Rafael Seligmann verarbeitet die Flucht seiner Eltern in einem Roman. Und deckt die dabei verschwiegenen Seiten auf. Von Klaus Hillenbrand 4.11.2020
Philosoph Omri Boehm über Israel „Gegen ethnischen Nationalismus“ Die Idee einer jüdischen Demokratie sei ein Widerspruch in sich, sagt Omri Boehm. Und plädiert für eine binationale Republik. Interview von Bernd Pickert 16.8.2020
Neues Buch „Israel – eine Utopie“ Traum von der „Republik Haifa“ Der Philosoph Omri Boehm schlägt in seinem Buch „Israel – eine Utopie“ eine binationale Lösung für den Nahostkonflikt vor. Wie realistisch ist sie? Von Klaus Hillenbrand 18.7.2020
Zum Tod von Zeev Sternhell Superzionist und Palästinafreund Zeev Sternhell war einer der bekanntesten Politikwissenschaftler Israels. Im Alter von 85 Jahren ist er am 21. Juni gestorben. Von Jan Feddersen 22.6.2020
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