: wohin heute Hart am Ball mit Idaho
So eine Hartnäckigkeit gibt es nur im Indierock: Seit über zehn Jahren schon ist Jeff Martin mit seinem Bandprojekt Idaho around, ohne in dieser Zeit über den Status des Geheimtipps hinausgekommen zu sein. Ein ewiges Talent nur für die allerverfeinertsten Indiehipster. Die anderen hatten lieber Codeine, Smog oder Low. Zwar nahmen Idaho unermüdlich Alben auf, kämpften aber entweder mit Vertriebsschwierigkeiten oder waren zu bockig, um diese einem größeren Publikum zu präsentieren: „People Like Us Should Be Stopped“ heißt eines ihrer Alben. Die Idaho-Songs aber sind größer und weitschweifiger als die der Slowcore-Kollegen; keine Shortstorys, sondern Romane, die sich genauso gut wie die von Neil Young oder J. Mascis lesen. Da lässt es sich einrichten drin, auch abheben ist möglich, und Erkenntnisse wie diese gewinnt man sowieso: Hartnäckigkeit zahlt sich immer irgendwann aus. GBA
Knaack, Donnerstag, 21 Uhr
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