wo ist guido westerwelle? auf der elbe unterwegs:
Seit Tagen hat man nichts mehr von Guido Westerwelle gehört. Mit seinem Satz „Auf gebrochenen Deichen macht man keinen Wahlkampf“ hatte der FDP-Kanzlerkandidat eine Marke gesetzt, die er nicht mehr überschreiten konnte. Doch wen interessierten angesichts der Hochwasserkatastrophe da noch das „Guidomobil“ und seine Insassen? Plötzlich war Westerwelle aus allen Nachrichtensendungen verschwunden, und es schien, als ob die deutschen Medien mit einem Mal entdeckten, dass Westerwelle und seine FDP völlig überflüssig sind. So konnte es nicht mehr weitergehen, dachte sich Westerwelle und stieg um: In eine blaugelbe „Guidobarkasse“, die von heute an „mit 18 Knoten“ auf der Elbe unterwegs sein wird, wie ein FDP-Sprecher am Montag in Berlin mitteilte. Westerwelle wolle sich ein eigenes Bild von der Lage im Überschwemmungsgebiet machen und den Menschen durch seine bloße Anwesenheit Trost zusprechen, hieß es. Mit Wahlkampf habe diese mutige Rettungsaktion Westerwelles nichts zu tun, meinte der FDP-Sprecher.
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