werbepause: Die Muschelmöse
Wer Fernsehen macht, macht auch Werbung. Wie wirbt Beate Uhse TV für sein karnickeliges Programm? Mit überdimensionalen, fassadenabdeckenden Plakaten. Das Motiv? Hihi: Eine Muschel. Is’ ja nix dabei. Shell wirbt schließlich auch mit einer, höhö, „Muschel“. Für den Fall, dass naivere Naturen angesichts des maritimen Schalentiers an Urlaub denken sollten, haben die Uhse-Männer vorgesorgt: „Falls Sie jetzt an Urlaub denken“, heißt das Sprüchlein sinngemäß, „sind sie falsch bei Beathe Uhse TV“. Umgekehrt wird aber auch kein, hehe, „Schuh“ draus: Klaffende Mösen darf die Uhse gar nicht zeigen. Außerdem haben Männer inzwischen fürchterliche Angst vor allzu gebieterischen weiblichen Geschlechtsteilen, greifen sich verschreckt in den Schritt und denken sich: Beate, so wird das nix mit deinem Puff TV. FRA
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen