was fehlt ...: ... rauschfreie Drogen
Und wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis. Besonders ausgeprägt ist das Sitzungewesen bei der UN. Darauf einen Drink ...
Gerade zum Ende des Jahres nehmen im New Yorker Hauptsitz der Vereinten Nationen (UN) nicht nur die Sitzungen, sondern auch die Feiern zu. Das kann der Hüter von Anstand und Prüderie, der US-Botschafter für Reform und Management bei der UN, nicht durchgehen lassen.
Die Haushaltsberatungen im Dezember seien etwa dadurch erschwert worden, dass etliche Diplomaten betrunken erschienen seien, sagte Joseph Torsella. Die USA machten „den bescheidenen Vorschlag, dass Verhandlungsräume in Zukunft rauschfreie Zonen sein sollten“. Auch den Sekt für „das Anstoßen am erfolgreichen Ende der Sitzung“ will der biedere Ami streichen. Künftig also nicht mehr nur machtlos sondern auch noch nüchtern – schlimme Zeiten könnten für die UN anbrechen. Darauf noch schnell ein Glas Sekt. (ap/hav)
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen
meistkommentiert