was fehlt ...: ...die Palette
Ulrich Wegener, Kommandeur der GSG9-Einheit, die 1977 die von Terroristen gekaperte Lufthansa-Maschine „Landshut“ in Mogadischu befreite, ist Opfer eines Einruchs geworden. Der Bild zufolge drangen unbekannte Täter in das Haus des 84-Jährigen im Westerwald ein, knackten seinen Wandtresor und stahlen unter anderem zwei Waffen, mehrere Uhren und Bargeld.
Wegener war zur Tatzeit nicht zuhause. Vielleicht wäre es den Tätern sonst ähnlich ergangen, wie zwei Räubern in Berlin. Diese versuchten am Mittwochabend, ein Geschäft in Berlin auszurauben. Der Ladenbesitzer wehrte sich, indem er die beiden mit einer vollbeladenen Palette aus dem Laden drängte. Diese flohen daraufhin.
Wäre der Ex-Antiterrorkämpfer zuhause gewesen, hätte er sicher auch eine Palette zur Verfügung gehabt, unterm Sofa platziert oder so, und die Einbrecher hätten alt ausgesehen. Immerhin ist Wegener sowas wie ein deutscher Volksheld! Vielleicht hätte er auch einfach eine seiner Schusswaffen verwendet. Operation Feuerzauber! Wie in Mogadischu. (dpa/kbw)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert