was fehlt ...: … Jordaniens Winterdienst
„Wo es selten schneit ist der am Winter am kältesten.“ Dieses alte mazedonische Sprichwort beweist sich dieser Tage in den schneeunerfahrenen Ländern Nordafrikas und Vorderasiens: Kaum fallen ein paar Flocken, schon bleiben Autos reihenweise im Schnee stecken.
Aber wie gut, dass Jordaniens König Abdullah II. gerade offenbar den Ratgeber „Volksnähe für Anfänger“ gelesen hat. Am Wochenende ließ der Monarch seinen Wagen anhalten, um einem auf der Fahrbahn liegen gebliebenen Mann dabei zu helfen, sein Auto aus dem Schnee zu schieben. Abdullahs sichtlich geschockte Leibwächter versuchten derweil, eine Ansammlung von Schaulustigen in Schach zu halten. Auf einem Amateurvideo ist zu sehen, wie die Menge dem Stiefel tragenden König zujubelt. (ap/taz)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen
meistkommentiert