was alles nicht fehlt:
Schwere Arbeit: Die deutschen Volleyball-Männer haben mit einem mühsamen Sieg bei der EM einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Gegen Gastgeber Rumänien gewann die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti knapp mit 3:2 (25:22, 25:23, 22:25, 15:25, 15:13). Es ist der dritte Sieg im dritten Spiel für die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes. Nächster Gegner ist am Montag die Schweiz.
Starke Rückkehr: Der deutsche Triathlet Lasse Nygaard belegte bei der WM in Nizza, zwei Jahre nach einem Herzinfarkt, überraschend den fünften Platz. Sieger wurde über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen der Neuseeländer Hayden Wilde vor Norwegens Superstar Kristian Blummenfelt. Bei den Frauen wurde die Deutsche Laura Philipp Sechste. Den Sieg sicherte sich Taylor Knipp (USA).
Zerbombtes Zuhause: Das Apartment der ukrainischen Tennisspielerin Dajana Jastremska in Odessa ist nach ihren Angaben durch einen russischen Angriff zerstört worden. Die 26-Jährige veröffentlichte bei Instagram Bilder und Videos, die ein brennendes Haus zeigen. An die Frauen-Profiorganisation WTA gerichtet schrieb Jastremska: Das ist die wahre Bedeutung eurer „Neutralität“ – aus ukrainischer Sicht“.
Klare Haltung: World-Athletics-Präsident Sebastian Coe will trotz der Klage des russischen Leichtathletikverbands vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas an den Sanktionen gegen Russland und Belarus festhalten. Der Brite stellte am Sonntag klar, die Haltung des Verbandes bleibe unverändert. Russlands Leichtathleten sind seit Ende 2015 gesperrt. Erst wegen des Dopingskandals, dann wegen des Kriegs gegen die Ukraine.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen