was alles nicht fehlt:
Eine unerwartete Niederlage: Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist bei den US Open in einem epischen Viertelfinale überraschend gescheitert und hat das späteste Tennismatch der Turniergeschichte verloren. Der 23 Jahre alte Spanier musste sich dem US-Amerikaner Ben Shelton in einer hochklassigen Partie mit 7:6 (7:5), 1:6, 3:6, 6:1, 6:7 (7:10) geschlagen geben. Shelton trifft am Freitag im Halbfinale auf seinen Landsmann Frances Tiafoe.
Eine letzte Ehrung: Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier wird posthum in der deutschen Hall of Fame des Sports verewigt. Die siebenmalige Weltmeisterin war 2025 in Pakistan beim Bergsteigen tödlich verunglückt. Neben Dahlmeier sollen der Turner Fabian Hambüchen, die Schwimmerin Britta Steffen sowie Felix Neureuther (Ski alpin) aufgenommen werden. Die Zeremonie findet am 26. November statt.
Jährliche Weltmeisterschaften: Der neue Fis-Präsident Alexander Ospelt will häufiger Ski-Weltmeisterschaften ausrichten lassen. Außer in olympischen Jahren soll demnach jedes Jahr eine WM der Alpinen und Nordischen veranstaltet werden. Die Pläne hatte der Fis-Council vor wenigen Tagen im Schweizer Thun vorgestellt. Losgehen soll es demnach 2032, vielleicht sogar schon 2028. Bisher finden Ski-WMs nur in ungeraden Jahren statt.
Unermüdlicher Protest: Fußballbundesligist SV Elversberg legte erneut Einspruch gegen die Sperre von Trainer Vincent Wagner ein. Wagner hatte beim 4:3-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach die Gelb-Rote Karte wegen zu starken Protests gesehen. Zuvor hatte Schiedsrichter Martin Petersen fälschlicherweise, wie er später einräumte, Gladbach einen Einwurf zugesprochen. Am Freitag wird der Einspruch verhandelt.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen