was alles nicht fehlt:
Taktische Zurückhaltung: Aleksander Čeferin will den massiv unter Druck geratenen Fifa-Präsidenten Gianni Infantino nicht herausfordern und schloss eine Kandidatur für das Amt im März 2027 aus. „Ich bin nicht interessiert“, sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union im britischen Podcast „The Rest is Politics“. Zum einen liebe er die Uefa und die Arbeit dort. „Und der zweite Punkt ist: Meine Glaubwürdigkeit ist um ein Vielfaches höher, wenn ich kein Interesse an diesem Posten habe“, betonte der 58-Jährige. Infantino steht massiv in der Kritik. Besonders seine publik gewordenen und mittlerweile zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von Investoren für zukünftige WM-Geschäfte sorgten für Entrüstung in der Fußballwelt.
Ein Abschied: Der Hamburger SV trauert um seinen jahrelangen Investor Klaus-Michael Kühne. „Der HSV verliert einen treuen Gesellschafter, Unterstützer und leidenschaftlichen Anhänger“, schrieb der Fußballbundesligist auf seiner Website nach dem Tod des 89-Jährigen. Der Milliardär hatte den Klub seit vielen Jahren finanziell unterstützt. 2010 war er beim Klub als Investor eingestiegen. Über die Jahre hat er nach Schätzungen einen neunstelligen Betrag in den Verein gepumpt. Sein Logistik-Riese Kühne Holding ist der zweitgrößte Gesellschafter der HSV Fußball AG & Co. KGaA.
Rechtzeitig in Form: US-Tennisspielerin Coco Gauff und der Franzose Arthur Fils haben die Generalprobe für die US Open gewonnen. Die 22-jährige Gauff setzte sich beim Masters-Turnier in Cincinnati im Finale gegen ihre Landsfrau Jessica Pegula (32) klar mit 6:2, 6:4 durch. Fils feierte einen 6:3, 3:6, 6:0-Erfolg gegen Frances Tiafoe aus den USA.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen