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was alles nicht fehlt

Bewährte Protestbälle: Das Fußballspiel zwischen Mainz 05 und Union Berlin wurde in der ersten Halbzeit von Fanprotesten unterbrochen. Mit Tennisbällen demonstrierten die Köpenicker gegen die ungeliebten Anstoßzeiten. Unionfans hätten über 7.000 Kilometer an Sonntagen zurücklegen müssen. Sportlich gab es für die Protestler Grund zur Freude. Mit 3:1 feierte Cheftrainerin Marie-Louise Eta mit Union ihren ersten Sieg.

Einwürfe eines Altvorderen: Karl-Heinz Rummenigge fordert mehr Macht für den Video-Schiedsrichter im Fußball. Laut dem Ex-Bayern-Chef sollte die finale Entscheidung bei strittigen Szenen künftig direkt am Bildschirm fallen, um Zeit zu sparen und den Referee auf dem Platz zu entlasten. Eine Abschaffung des VAR lehnt er strikt ab, da dieser den Sport fairer mache. Zudem fordert er eine Reform der Handspielregel vor der WM.

Eine Gala: Die New York Knicks stehen nach einer weiteren Gala-Vorstellung in den Conference Finals der NBA. Mit einem 144:114-Sieg fegten sie die Philadelphia 76ers vom Parkett und haben mit dem vierten Sieg in vierten Spiel einen lupenreinen „Sweep“ vollbracht. Dabei stellten die Knicks mit 25 verwandelten Dreiern einen Playoff-Rekord ein. Der deutsche Center Ariel Hukporti steuerte fünf Punkte zum Erfolg bei.

Ein katastrophales Turnier: Für die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ist die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada „eine potenzielle Menschenrechtskatastrophe“, wie HRW-Direktorin Minky Worden mit Blick auf die USA sagte. „Die WM mag zwar immer noch die größte sein, aber sie wird nicht die beste in Bezug auf die Menschen­rechte werden“, meinte sie in einem Interview mit ­ntv.de.

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