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was alles der wm nicht fehlt

Ein Rücktritt: Sebastián Beccacece hat das Ende seiner Amtszeit als Nationaltrainer von Ecuador nach dem WM-Aus bekanntgegeben. „Die Ergebnisse geben den Ton an, und heute muss ich mich von einer wunderschönen, wunderbaren Familie verabschieden“, sagte der 45-jährige Argentinier nach dem 0:2 im Sechzehntelfinale gegen Mexiko. Er verabschiede sich aber mit „großer Dankbarkeit, großer Gelassenheit und innerem Frieden, denn wir haben alles gegeben“. Gegen Mexiko war Ecuador klar unterlegen und lag nach einer guten halben Stunde bereits 0:2 zurück. Qualifiziert hatte sich Ecuador für das Sechzehntelfinale durch den 2:1-Sieg im Gruppenspiel gegen Deutschland.

Noch ein Rücktritt: Ronald Koe­man hört nach dem frühzeitigen WM-Aus gegen Marokko als Trainer der Niederlande auf. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, habe er vergangene Nacht getroffen, gab der 63-Jährige via Instagram bekannt. Mit Blick auf seine Laufbahn zeigte er sich „vor allem stolz und dankbar“. Das Scheitern im Elfmeterschießen des WM-Sechzehntelfinales gegen Marokko bezeichnete er als schmerzhaft. Niemand sei darüber enttäuschter als er. Als Nationaltrainer trage man die Verantwortung für das Abschneiden der Mannschaft. Koeman hatte die Elftal am 1. Januar 2023 übernommen, zuvor war er bereits von 2018 bis 2020 Oranje-Trainer.

Jede Menge Kritiker: Nach dem WM-Aus der DFB-Elf gegen Paraguay steht Nationaltrainer Julian Nagelsmann in die Kritik. Der ehemalige Nationalspieler und Weltmeister Philipp Lahm meint: „Für das Ausscheiden trägt natürlich der Bundestrainer die Verantwortung.“ Das sagt er in einem Gastbeitrag für den Kicker. Schon bei der Heim-EM 2024 habe Nagelsmann nicht geglänzt. Außerdem sei Top 32 der Welt nicht der Anspruch. Deshalb müsse ein Wechsel her. Dafür spricht sich auch Lahms ehemaliger Teamkollege Mats Hummels aus. „Wenn man die ganze Faktenlage sieht, dann würde ich sagen, es muss sich auf der Trainerposition was ändern“, sagte dieser als Experte bei MagentaTV. Dann rechnet auch noch Lothar Matthäus mit einem Abschied. „Ich glaube, dass es nach dieser Weltmeisterschaft mit einem neuen Trainer weitergehen muss. Das war einfach zu viel. Es gibt wahrscheinlich einiges aufzuarbeiten, auf dem Platz, außerhalb des Platzes“, sagte Matthäus der Bild. Auch die ehemaligen Nationalspieler Maurizio Gaudino und Christoph Kramer sehen Nagelsmann kritisch. „Du darfst gegen Paraguay nicht in die Verlängerung kommen“, kritisierte ZDF-Experte Kramer indirekt den Bundestrainer. Gaudino sagte über den Bundestrainer, der sich nach dem Spiel vor allem über das aberkannte Tor von Jonathan Tah geärgert hatte: „Da fehlt mir komplett die Demut.“

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