was alles der wm nicht fehlt:
Kein Trainerglück: Im Turnier hatte Tunesien den Trainer ausgewechselt, doch auch der neue Coach, Hervé Renard, konnte nur eine Niederlage verwalten: 0:4 verlor Tunesien gegen Japan und ist damit vorzeitig ausgeschieden. Es steht vor dem letzten Spiel gegen die Niederlande als Tabellenletzter der Gruppe F fest.
Fairplay-Pech: Emerse Faé, Trainer von Cote d’Ivoire, wirft dem DFB-Team Unfairness vor. In der 80. Minute hatte sich Wilfried Singo nach einem Zweikampf mit Kai Havertz an den offensichtlich verletzten hinteren Oberschenkel gegriffen und den Ball ins Aus gespielt. Faé kritisiert, dass der DFB beim Einwurf den Ball nicht zurückspielte. Sein Gegenüber Julian Nagelsmann empörte sich, dass Singo schon außerhalb des Spielfelds gewesen sei, sich aber über die Außenlinie habe fallen lassen und so eine Unterbrechung erzwungen habe.
Großes Torwartglück: Curaçao hat beim 0:0 gegen Ecuador den ersten WM-Punkt in der Geschichte des Landes geholt. Ein großer Dank geht an Torwart Eloy Room, der beim US-Zweitligist Miami FC unter Vertrag ist.
Königliches Siegesglück: Sehr deutlich, nämlich mit 5:1, gewannen die Niederlande gegen Schweden. Ob der Sieg in einem Zusammenhang mit der Anwesenheit des niederländischen Königspaars steht, ist unklar. Willem-Alexander war übrigens auch beim 0:0 von Curaçao anwesend, denn dort gilt er ebenfalls als Staatsoberhaupt.
Maghrebinisches Fußballglück: Marokko wandelt sich vom nur wenig geheimen zum etwas offensichtlicheren Favoriten: 1:0 gewann der Halbfinalist von 2022 gegen Schottland. Auf Marokko wartet nur noch das bereits ausgeschiedene Haiti. Schottland muss gegen Brasilien antreten.
Karibisches WM-Pech: Zweites Spiel, erster Sieg, Brasilien hat Haiti mit 3:0 geschlagen. Heißt soviel wie: Auch der Karibikstaat, der erstmals seit 1974 wieder bei einer WM aufspielte, muss nach der Gruppenphase zurückreisen. Probleme auch bei Brasiliens Stürmerstar Raphinha: Er verletzte sich am Oberschenkel.
Prognostiziertes Titelglück: Amerika bislang first: WM-Co-Gastgeber USA hat nach einem souveränen 2:0-Sieg über Australien bereits 6 Punkte und steht in der nächsten Runde. Mit besonderer Expertenprognose meldet sich der schwedische Weltstar Zlatan Ibrahimović zu Wort: Die USA seien auf dem Weg zum WM-Titel.
Mutters Glück: Die Mutter des kapverdischen Torwarts Vózinha darf zum Spiel gegen Uruguay in die USA einreisen. Die enorm hohen Visagebühren wurden Ana Candida Evora erlassen.
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