was alles der wm nicht fehlt:
Schnelles Ende: Nur einen Tag nach dem 1:5 im WM-Auftaktspiel in Monterrey gegen Schweden steht Tunesiens Nationaltrainer vor dem Rauswurf. Nach dpa-Informationen war das erste Spiel bei der Fußballweltmeisterschaft wohl schon das letzte für Sabri Lamouchi. Die Entscheidung soll auf einer Dringlichkeitssitzung der Verbandsspitze getroffen worden sein. Nachfolger soll demnach Mondher Kbaier werden, der bereits in Mexiko weilt. Seit Lamouchis Verpflichtung als Nationaltrainer Tunesiens im Januar dieses Jahres hatte es nur einen Sieg gegeben. In der Vorbereitung auf die WM verlor das Team mit 0:1 gegen Österreich sowie bei der Generalprobe mit 0:5 gegen Belgien.
Später Sieg: Dank eines Last-Minute-Treffers von Joker Amad Diallo hat die Elfenbeinküste das Duell der nächsten beiden deutschen WM-Gegner gewonnen. Die Westafrikaner setzten sich vor 68.274 Zuschauern in Philadelphia in einer Partie mit etlichen Chancen mit 1:0 (0:0) gegen Ecuador durch und eroberten in der Gruppe E damit vorläufig den zweiten Platz hinter der Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Der eingewechselte Diallo traf dabei in der 90. Minute. Das deutsche Team spielt am kommenden Samstag in Toronto gegen die Elfenbeinküste und zum Abschluss der Gruppenphase am 25. Juni in East Rutherford gegen Ecuador.
Last-Minute-Ausgleich: Die Niederlande haben einen Auftaktsieg bei der Fußball-WM gegen Japan verspielt. Trotz einer zweimaligen Führung musste sich das Team von Ronald Koeman mit einem 2:2 zufriedengeben. Der späte Gegentreffer des Ex-Frankfurters Daichi Kamada (89. Minute) war ein heftiger Stimmungsdämpfer für die Oranje-Party im Dallas-Stadion. Die 1:0-Führung für die Niederlande durch Kapitän und Abwehrchef Virgil van Dijk (50.) hielt nur sieben Minuten, weil Keito Nakamura schnell für Japan ausgleichen konnte. Als Crysencio Summerville (64.) zum 2:1 traf, feierten die vielen niederländischen Fans ausgiebig. Doch Kamada avancierte schließlich zum Party-Crasher.
Umstrittene Geste: Eine Handgeste eines Video-Schiedsrichters hat bei der Fußball-WM für Aufsehen gesorgt. Während der TV-Übertragung des Spiels zwischen Deutschland und Curaçao (7:1) war der australische Unparteiische Shaun Evans kurz im Video-Schiedsrichterraum gezeigt worden. In der Sequenz formte er mit dem Daumen und Zeigefinger einen Kreis und streckte die übrigen Finger aus. In sozialen Netzwerken wurde danach spekuliert, ob Evans ein Zeichen gemacht habe, das von rechtsextremen Gruppen als Symbol für „White Power“ verwendet wird. Der Weltverband Fifa sagte nach Angaben von The Athletic, den Vorfall zur Kenntnis genommen zu haben.
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