was alles der em nicht fehlt:
Ermittlungen in München: Nach der missglückten Protestaktion vorm EM-Spiel der DFB-Elf gegen Frankreich ermittelt die Polizei wegen verschiedener Delikte nach dem Strafgesetzbuch sowie nach dem Luftverkehrsgesetz. Das teilte das Polizeipräsidium München mit. Ein 38 Jahre alter Mann aus Baden-Württemberg war auf dem Platz im Münchner EM-Stadion gelandet und hatte im Landeanflug zwei Männer verletzt, die ins Krankenhaus kamen. Der Motorschirm-Pilot wurde festgenommen, sein Fluggerät sichergestellt. „Das Polizeipräsidium München betont, dass es keinerlei Verständnis für solche unverantwortlichen Aktionen gibt, bei denen eine erhebliche Gefährdung von Menschenleben in Kauf genommen wird“, hieß es. Auch von anderen Seiten hagelte es Kritik an der Aktion der Umweltorganisation Greenpeace. Ursprünglich wollte der Pilot einen großen gelben Ball in die Arena sinken lassen. Dabei geriet er in eine Stahlseilkonstruktion am Stadiondach und kam ins Trudeln, so dass er ins Stadion herabsank. Bayerns Innenminister sagte, die Polizei habe bewusst nicht auf den Motorschirm geschossen. Man hat aufgrund der Beschriftung „Greenpeace“ davon abgesehen, dass Spezialisten hier eingegriffen haben, sagte Joachim Herrmann (CSU).
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen