von unserer Redaktion : Rebellen für ein Soli
Der Titel ist Programm, und er passt zu Kontext-Lesern: „Rebellen“ heißt das neue Buch unseres Autors Wolfgang Schorlau, das wir dieser Tage verlosen. Alle unsere Leser, die jetzt ein Soli-Abo zeichnen, haben die Chance, ein vom Autor signiertes Exemplar zu gewinnen.
Viele Leser der Kontext:Wochenzeitung zahlen schon für etwas, was sie nicht bezahlen müssten. Sie sind das Rückgrat und der Rückenwind des Projekts, denn mit ihren monatlichen Spenden-Abos schaffen sie die finanzielle Basis für das Projekt und für dessen Unabhängigkeit.
Deshalb wollen wir noch mehr Soli-Abonnenten gewinnen – mit Büchern unserer Autoren. Angefangen haben wir vergangene Woche mit dem Kriminalroman „Wo die Löwen weinen“ von Heinrich Steinfest. Diesmal verlosen wir unter den neuen Soli-Abonnenten fünf Exemplare „Rebellen“ des Stuttgarter Autors Wolfgang Schorlau.
Das Mitmachen ist ganz einfach: Wenn Sie bis zum Dienstag, 30. April, 24 Uhr, das Formular unter www.kontextwochenzeitung.de/ist-mirs-wert ausfüllen und absenden, haben Sie gute Chancen, zu den fünf Buchgewinnern zu gehören.
Schorlaus neuer Held heißt Paul, nicht Dengler. Paul ist Lehrling, liest Marx und Mao und soll die Revolution in Freiburg voranbringen. Ein proletarischer Rebell, wie geschaffen für die Vorhut der Arbeiterklasse, die es damals auch in Freiburg gab. Der sexuelle Umsturz war schon angekommen in den siebziger Jahren und hieß Toni, die sich Paul mit Alexander teilte, einem Sohn aus besserem Hause. Jene Toni war nicht ganz so revolutionär, aber bereit, morgens um fünf im kurzen Rock die Kommunistische Volkszeitung (KVZ) vor den badischen Werkstoren zu verkaufen. Die Parteiführung verbot die kleinbürgerliche Abweichung sofort. Beschrieben sind in „Rebellen“ Lebenswege, die heute kaum mehr vorstellbar sind. Paul, Alexander und Toni, die Freiheit und soziale Gerechtigkeit suchen und sich am Ende fragen, was aus ihren Idealen geworden ist. Mancher Kontext-Leser wird sich wohl in den „Rebellen“ und ihrem Streben nach Freiheit und sozialer Gerechtigkeit wiederfinden.
Auf Heinrich Steinfest (der seine Bücher sogar aus eigener Feder illustriert hat) und Schorlau werden folgen Rainer Wochele („Sand und Seide“), Anton Hunger („Blattkritik“), Edzard Reuter („Egorepublik Deutschland“) und Josef-Otto Freudenreich als Herausgeber des Buches „Die Taschenspieler“. Jeweils fünf Exemplare von sechs Büchern werden wir also unter den neuen Soli-Abonnenten verlosen.
Bis zum Jahresende, das ist unser Ziel, sollen aus den knapp über 1.000 stolze 1.500 Soli-Abonnenten werden. Zusammen mit unseren Lesern werden wir es schaffen. Gemeinsam für eine noch bessere Kontext:Wochenzeitung.