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Krieg, Ghetto und Deportation
Der Spielfilm „Lang ist der Weg“ (1948) von Herbert B. Fredersdorf und dem Holocaust-Überlebenden Marek Goldstein hat gleich zweifach eine Sonderstellung. Es ist der erste deutsche Film über das Leben von Holocaust-Überlebenden, zugleich ist es der einzige in Deutschland produzierte Film auf Jiddisch. Die Handlung spielt im oberbayerischen Landsberg am Lech in einem Lager für Displaced Persons. Erzählt wird, in Rückblenden, die Geschichte der jüdischen Familie Jelin, die aus ihrer Wohnung in Warschau ins Ghetto getrieben und später ins KZ Auschwitz deportiert wurde. Zu sehen ist er heute um 19 Uhr im Zeughauskino. Bei Redaktionsschluss gab es sogar noch Karten.
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