verweis:
Ränder des Widerstreits
Der Kunstraum Kreuzberg hat seit dem 19. Mai wieder geöffnet. Gerade zeigt metroZones, das Zentrum für städtische Angelegenheiten, „Mapping Along: Ränder des Widerstreits aufzeichnen“. Im thematischen Zentrum liegt die Materialisierung räumlicher Konfliktlagen und dabei das Kartieren als bild- und raumproduzierende Praxis, auf Papier, Bildschirm oder Tapete, als Soundstation oder Architekturmodell. Festgehalten wurden die Stadterfahrungen von Geflüchteten, die Aneignung des Urbanen durch Plattform-Kapitalismus – Stichwort Amazon-Turm an der Warschauer – oder die Kultur städtischer Peripherien. Zu sehen gibt es die Ausstellung noch bis zum 13. Juni.
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen