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Sprachdrift nach rechts
„Nach dem Sagbaren aber kommt das Machbare, dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen.“ Diese Worte Victor Klemperers aus seinem Buch „LTI“ haben wieder eine bedrohliche Aktualität erlangt. Die Sprachwissenschaftlerin Ruth Wodak, Mitbegründerin der Kritischen Diskursanalyse, erforscht seit Jahren die Wirkung rechtspopulistischer Rhetorik. Ihr Vortrag im Jüdischen Museum heute heißt „Rechtsruck?! Zur Normalisierung rechtspopulistischer Diskurse“. Moderator ist Yasemin Shooman vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) (Altbau EG, Glashof Lindenstr. 9–14, 17. 10. 19 Uhr).
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen