verweis:
Nature Writing
Noch bevor der Begriff des Nature Writing Einzug in die Feuilletons gehalten hat, schrieb Esther Kinsky über Landschaften. In ihrem aktuellen Roman „Hain“ macht sich Kinsky in mehrfacher Hinsicht auf die Reise: Nach dem Tod des Geliebten fährt die Ich-Erzählerin nach Italien. Bereits im Roman „Am Fluß“ überzeugte sie die Kritik mit ihrer unsentimentalen und gleichzeitig schmerzlich empathischen Erzählweise. Diese, so Kinsky, sei immer auch eine Sehweise. Wie dem Urahn des Nature Writing, Henry David Thoreau, gehe es ihr darum, zu benennen, was sie sieht. Mit der Autorin diskutieren der Übersetzer Iain Galbraith und die Kritikerin Insa Wilke. 19.30 Uhr im Studio LCB, Am Sandwerder 5.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen