: verboten
Guten Tag,
meine Damen und Herren!
Riesenerleichterung allerorten: Sämtliche deutschen Medien meldeten gestern als wichtigste Schlagzeilennachricht, dass der größte Nato-Partner USA im Streit um Grönland vorerst nicht gedenkt, mit Gewalt gegen andere Nato-Länder vorzugehen. Wie nett! Ähnlich beruhigend wäre es, wenn ein Onkel das Haus eines Neffen ultimativ für sich einfordert, diesen Besitzanspruch bei einem Familienfest eindringlich wiederholt und hinzufügt: „Ich könnte ihn totschlagen, niemand könnte mich aufhalten, aber ich tue es nicht.“ Der Kreuzberger Angsthase verboten bleibt lieber in Habachtstellung und erwartet bang Trumps nächsten Besitzanspruch auf den
Amerikanischen Sektor in Berlin.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen