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unterm strichRembrandt zu britisch, um zu gehen

Es soll das teuerste Objekt sein, das jemals diesen Status erhalten hat: Die britische Regierung hat ein Ausfuhrverbot für ein Rembrandt-Gemälde im Wert von 71 Millionen Pfund verhängt. Damit wird das Kunstwerk als nationales Kulturgut eingestuft, im vergangenen Jahr wurde es bei Christie’s privat verkauft. Ein Expertenkomitee hatte entschieden, dass das Gemälde „Porträt von Catrina Hooghsaet“ aus dem Jahr 1657 den Waverley-Kriterien entspricht, gab das britische Kulturministerium kürzlich in einer Pressemitteilung bekannt. Nach diesen Kriterien könne solch ein Ausfuhrverbot verhängt werden. Demnach stehe das Gemälde, das sich offiziellen Angaben zufolge seit Mitte des 18. Jahrhunderts in Großbritannien in verschiedenen privaten Sammlungen befindet, in einer engen Verbindung zur britischen Geschichte. Das späte Werk Rembrandt Harmenszoon van Rijns zeigt Catrina Hooghsaet, ein wohlhabendes Mitglied der mennonitischen Gemeinde in Amsterdam. Es besitze dem Komitee zufolge eine außergewöhnliche ästhetische Qualität und sei bedeutend für die Erforschung von Rembrandts Werk. Nun haben britische Galerien und Institutionen bis zum 26. Dezember Zeit, das Gemälde zu erwerben. Jüngst hatte, so vermeldet DLF Kultur, der Verkauf einer bedeutenden Fossiliensammlung an das Natural History Museum Abu Dhabi in britischen Kunst- und Regierungskreisen den Ruf laut werden lassen, historisch und kulturell bedeutsame Gegenstände besser vor der Ausfuhr zu schützen. (soju)

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