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Professur gestrichen?

Als Reaktion auf die vom Berliner Senat angekündigten Haushaltskürzungen plant die Freie Universität Berlin, die Professur für Kunst und visuelle Kulturen Afrikas zu streichen. Über die Professur hinaus würden damit auch ganze Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Schwerpunkt Kunst Afrikas auslaufen. In einer Petition wird nun das FU-Präsidium sowie der Berliner Senat dazu aufgefordert, die Streichungspläne noch mal zu prüfen. Im Herbst soll die Entscheidung gefällt werden.

Trump will Einstein verewigen

Für seinen geplanten „Garten amerikanischer Helden“ hat US-Präsident Donald Trump eine Liste von fast 250 Persönlichkeiten vorgelegt, deren Statuen dort ab Juli 2026 aufgestellt werden könnten. Darauf steht auch der Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein, der 1933 vor den Nazis in die USA geflohen ist. Rund 34 Millionen Euro sind zur Einrichtung der Gedenkstätte vorgesehen. Einen Ort für die lebensgroßen Statuen gibt es noch nicht.

Bob Vylan geht nicht auf Europatour

Das britische Punk-Rap-Duo Bob Vylan muss nach dem Eklat um einen antiisraelischen Slogan auf seine Teilnahme an einer Europatournee verzichten. Ein Sänger hatte beim Glastonbury-Festival in England Ende Juni auf der Bühne „Death, death to the IDF“ skandiert. Eigentlich sollten die Briten die US-Gruppe Gogol Bordello bei deren Europatournee als Vorband begleiten. Das sei nun aber aus logistischen Gründen nicht mehr möglich, nachdem die Auftritte in Deutschland von Veranstaltern und Spielstätten abgesagt worden seien, teilte Gogol Bordello auf Instagram mit.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen