unterm strich:
documenta-Institut sucht Standort
Das seit Jahren geplante documenta-Institut hat einen Direktor, aber kein Gebäude. Auch ein Vierteljahr nach einem Rückzieher bei der Standortsuche ist kein Baustart in Sicht. „Es gibt noch keinen neuen Sachstand“, sagte ein Sprecher der Stadt Kassel. Alternativstandorte würden geprüft und konkrete Überlegungen zu gegebener Zeit präsentiert.
Ende August hatte das Kasseler Stadtparlament seinen eigenen Beschluss aufgehoben, das Gebäude auf einem Parkplatz am Karlsplatz nahe dem Rathaus zu errichten. Damit verhinderten die Stadtverordneten einen Bürgerentscheid über den Standort. Anwohner hatten Unterschriften gegen das 24-Millionen-Euro-Projekt an diesem Ort gesammelt.
Das documenta-Institut soll die documenta als weltweit wichtigste Ausstellung für moderne Kunst erforschen und ihre Geschichte aufarbeiten. Grundlage dafür sind die Bestände des bereits existierenden documenta-Archivs. Nach der Berufung des Kasseler Soziologie-Professors Heinz Bude zum Direktor des documenta-Instituts im vergangenen Jahr beginne nun auch die inhaltliche Ausgestaltung der Forschungseinrichtung.
Oberammergau zur Hälfte ausverkauft
Fast eineinhalb Jahre vor dem Start der coronabedingt verschobenen Oberammergauer Passion sind 60 Prozent der Karten bereits vergeben. Seit dem Vorverkaufsbeginn Anfang Oktober 2020 sind knapp 41.000 Tickets verkauft worden, täglich im Schnitt etwa 450, so der Geschäftsführer der Passionsspiele.
Statt von Mai 2020 an wird das berühmte Laienspiel vom Leiden, vom Sterben und von der Auferstehung Jesu nun vom 14. Mai bis 2. Oktober 2022 die Einwohner Oberammergaus beschäftigen.
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