unterm strich:
Noch mehr neue Akzente will der Intendant der Berliner Festspiele Joachim Sartorius setzen, noch mehr Geld vom Bund fordert er dafür. „Wenn der Bund in der Hauptstadt angemessen repräsentieren möchte, dann sind für die Bespielung des Hauses der Berliner Festspiele und den Martin Gropius Bau in den nächsten Jahren noch Investitionen des Bundes nötig“, sagte Sartorius der Agentur ddp.
Derzeit bekommen die Festspiele 19 Millionen Euro jährlich vom Bund, rund 4 Millionen Euro Eigeneinnahmen und Sponsorengelder kommen dazu. Neu konzipiert sei das Jazz Fest, neu aufgelegt die Berlinale, neu das Festival MaerzMusik und neu die Regisseure des Theatertreffens. Einen Neuanfang soll es auch bei den Festwochen geben – ab 2003 gibt es jährlich einen Programmschwerpunkt – für 2004 ist die „(Neu-)Erfindung des Ich“ geplant.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen