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Es gilt von einem weiteren Schritt im Bereich der Computerspiele zu berichten, der Anlass für die sich mehrende Verzweiflung von Pädagogen sein könnte, dass Spiel und Leben angeblich nicht mehr auseinander zu halten sind: Die digitale Computerspiel-Heldin Lara Croft wird jetzt in Hollywood von einer renommierten Künstleragentur vertreten. Creative Artists Agency, die unter anderem Jennifer Aniston, Geena Davis und Sally Field betreuen, haben den virtuellen Star seit Montag unter Vertrag. Die kurvenreiche Playstation-Heldin Lara Croft sei die erste Videospielfigur, die von einer Star-Vermittlung repräsentiert und vermarktet werde, berichtet das Branchenblatt Variety. Die Agentur will die britische Kampfmaschine aus der Videospielserie „Tomb Raider“ für Produkte oder Veranstaltungen werben lassen. Eine Managerin der Agentur bezeichnete Lara Croft als „Popkultur-Ikone“, die beispielsweise für Mode- und Sportwerbung geeignet sei. Lara Crofts „Erfinder“, die britische Computerspielfirma Eidos, sieht das digitale „Busenwunder“ als eine „Person“ mit Karrierewünschen, berichtet „Business Wire“. Von den Videospielen mit der kämpferischen Archäologin, die in Militärshorts und mit Handkanonen Bösewichte in aller Welt jagt, wurden seit 1996 über 28 Millionen Exemplare verkauft.