: taz zensiert
Seit Samstag (11.3.) wird die taz täglich mit schwarzer Farbe oder mit der Rasierklinge zensiert. Mit der Begründung, die Sicherheit und Ordnung der Anstalt wäre durch „diese“ Artikel erheblich gefährdet.
Samstag fehlte Seite 9/10 ganz, am Montag war auf der Wiese die Spalte Hungerstreik entfernt, Dienstag war der Artikel „Sorge um K.H.Dellwo“ (Seite 4) und auf der Wiese der Hungerstreik geschwärzt und Mittwoch (wie soll's auch anders sein) war auf der Wiese wieder der Hungerstreik ausgeschnitten. Kann man da eigentlich gar nichts machen?
Meine Weisheit: Wer sich brechen läßt, ist schon gestorben.
Artur S.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen