taz Talk meets Buchmesse Leipzig 2026 : Geld als Waffe
Krieg oder Frieden: Wie die Wirtschaft die Weltordnung prägt ‒ Ulrike Herrmann im taz Talk auf der Leipziger Buchmesse.
Ob Krieg oder Frieden herrscht, ist oft eine Frage der Wirtschaft. In ihrem neuen Buch „Geld als Waffe“ wirft Ulrike Herrmann einen präzisen Blick auf die ökonomischen Grundlagen internationaler Konflikte und erklärt, warum die Kriegsgefahr in der gegenwärtigen Weltordnung so hoch ist – und welche Handlungsmöglichkeiten Europa hat, um Frieden zu sichern.
Wann: Sa., 21.03.2026, 13:15 Uhr
Wo: Halle 5 | G500
Leipziger Messe
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
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Eintritt frei
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Für den Besuch der Veranstaltung ist ein gültiges Ticket für die Leipziger Buchmesse erforderlich. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Da wir eine sehr begrenzte Platzkapazität vor Ort haben, bitten wir Sie, frühzeitig am Veranstaltungsort zu sein. Die Veranstaltung wird parallel live auf YouTube gestreamt.
Ausgehend von der Frage, wie Kriege entstehen und unter welchen Bedingungen Frieden möglich ist, analysiert Herrmann globale Machtkonflikte jenseits rein politischer oder historischer Erklärungen. Sie macht deutlich, dass wirtschaftliche Entwicklungen häufig den Ausschlag geben.
Am Beispiel Russlands zeigt sie, wie ökonomische Strukturen dauerhafte militärische Eskalationen begünstigen. Zugleich untersucht sie Chinas Aufstieg zur Supermacht und beschreibt, wie Präsident Xi das Land in eine ökonomische Sackgasse geführt hat, die durch aggressive Außenpolitik – etwa gegenüber Taiwan – überdeckt werden soll.
Das Buch liefert eine eindringliche Analyse der Verflechtung von Wirtschaft und Machtpolitik. Es zeigt, welche Rolle ökonomische Zwänge für das Handeln der Großmächte spielen – und welche Konsequenzen sich daraus für Europa ergeben, wenn Frieden nicht dem Markt, sondern politischen und sozialen Interessen untergeordnet werden soll.
Geld als Waffe – ein taz Talk im taz Studio auf der Leipziger Buchmesse mit:
🐾 Ulrike Herrmann absolvierte eine Ausbildung zur Bankkauffrau, besuchte die Henri-Nannen-Schule und studierte Philosophie sowie Geschichte. Seit 2000 arbeitet sie als Wirtschaftskorrespondentin der taz. Herrmann ist Autorin mehrerer Spiegel-Bestseller, zuletzt „Das Ende des Kapitalismus“, das in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Ihr neues Buch „Geld als Waffe: Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ erscheint im Verlag Kiepenheuer & Witsch.
🐾 Stefan Reinecke arbeitete viele Jahre als Kulturredakteur für der Freitag und die taz sowie von 1999 bis 2001 als Redakteur beim Tagesspiegel. Seit 2002 ist er Korrespondent im Parlamentsbüro der taz, wo er schwerpunktmäßig über SPD, Linkspartei und Geschichtspolitik berichtet. Zudem veröffentlichte er mehrere Bücher zu zeitgeschichtlichen und filmischen Themen und moderiert diesen Talk.
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