taz🐾sachen: Endlich Jugend in der taz
Auch wenn Sie, die Sie diese Zeilen gerade lesen, wahrscheinlich um die 50 Jahre alt und männlich sind (statistisch gesehen entspricht das dem durchschnittlichen taz-Leser), haben Sie vielleicht Lust, einen Einblick in die Welt der unter 24-Jährigen zu bekommen.
Am 17. April 1979 erschien nach diversen Nullnummern die erste reguläre Ausgabe der taz – dieses 40-jährige Jubiläum feiern wir nun mit einer besonderen Ausgabe. Als eine kleine Gruppe Unerschütterlicher 1978/79 dem Tageszeitungsprojekt zur Geburt verhalf, waren diese taz-Aktivist*innen im Mittel 24 Jahre alt beziehungsweise jung. Deshalb konzipieren wir eine taz, die nur von unter 24-Jährigen erstellt wird.
Dafür suchen wir junge Menschen aller Geschlechter, die Lust haben, Internet und Zeitung zu machen. Und die davon berichten, wie sie die Welt sehen. Studium oder Berufsausbildung sind egal, der Schulabschluss ist es ebenfalls. Wichtig sind: das Interesse am Texteschreiben und Themensetzen, an der FotoAuswahl und daran, die taz-Titelseite zum Hingucker zu machen. Zugleich entscheiden die Macher*innen, was auf taz.de läuft und verbreiten ihre Arbeit auf den Social-Media-Kanälen der taz.
Noch bis zum 17. Februar 2019 können sich Interessierte bei uns bewerben. Und auch wenn Sie selbst nicht zu unserer Zielgruppe gehören, so haben Sie vielleicht Kinder oder Enkel*innen, die mitmachen möchten? Und falls nicht – freuen Sie sich einfach auf die taz-Ausgabe am 17. April 2019. (nis, msc)
Die U24-taz – jetzt bewerben oder weitersagen: www.taz.de/influencerin
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen