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taz🐾lageNicht, dass wir noch zu gut werden

Die Mitglieder des taz-Laufteams waren zuletzt als Einzelkämpfer unterwegs: der eine beim Berlin-Marathon, die andere in den schottischen Highlands, fand sich jetzt für 10 Kilometer auf einer Rodelbahn im äußersten Berliner Südwesten wieder eine kritische Masse aus taz-Geparden zusammen. Wir waren zu sechst. Dabei war auch ein Kollege, den wir noch bearbeiten, Team-Mitglied zu werden. Wir grinsten am Ende fürs Gruppenfoto in die Handykamera des mitgereisten Support-Teams. Dem gebührte der eigentliche Siegerpokal an diesem Vormittag, denn es ist kein Spaß, sich auf einer nassen Wiese die Beine in den Bauch zu stehen und zu warten, bis alle taz-Läufer*innen endlich im Ziel angekommen sind.

Nomen ist beim taz-Laufteam nämlich ganz klar nicht omen, und ein Gepard ist, auch wenn dieser Vergleich überhaupt keinen Sinn macht, nun mal kein Windhund.

Aber natürlich ging das Laufteam auch an diesem Samstag nicht völlig geschlagen von der Strecke: Die Meinungsredakteurin, Katharina Bigot, hüpfte vor Schreck 20 Zentimeter in die Höhe, als sie ihren Namen bei der Siegerehrung hörte (3. Platz in der Altersklasse). Und die Autorin dieser Zeilen (1. Platz Altersklasse) fühlte sich auf dem Podest ein bisschen wie in der Schule, wenn mal wieder Bundesjugendspiele waren.

Bei der taz haben wir‘s ja nicht so mit der neoliberalen Leistungslogik und fanden Bundesjugendspiele schon immer blöd. Deshalb machen wir jetzt auch erst mal eine winterliche Wettkampfpause. Nicht, dass wir noch zu gut werden. Anna Klöpper