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taz🐾lageGeparde mit Bauchmuskeln

An dieser Stelle ist noch etwas nachzureichen: Der taz Gepard hatte mal wieder Auslauf. Das Laufteam der taz tritt ja meistens im Rudel auf, aber kürzlich wagten zwei Ge­par­d*­in­nen einen Alleingang: Der wochentaz-Kollege Stefan Hunglinger rannte beim Berlin-Marathon mit und sah auf dem Foto im Whatsapp-Gruppenchat bei Kilometer 20 – da ist man zwischen Kreuzberg und Schöneberg nördlich des Platzes der Luftbrücke unterwegs – noch erstaunlich frisch aus.

Trotz Fotopause lief er in 4 Stunden und 26 Minuten ins Ziel und gab hinterher zu Protokoll, Muskelkater im Bauch zu haben. „Die Beine waren durchgängig fein.“ Aber wozu, bitte, braucht ein Gepard auch Bauchmuskeln.

Noch schneller als der wochentaz-Kollege war im Übrigen eine beliebte Interviewpartnerin der taz: Klimaaktivistin Luisa Neubauer rannte die Strecke in 4 Stunden und 3 Minuten. Laut Tagesspiegel-Interview wollte sie mit ihrem Start auch darauf hinweisen, dass Titelsponsor BMW in der letzten Zeit seine „Nachhaltigsabteilung massivst eingeschränkt“ hat. Hm. Nun ja. Das Zeichen ist – vielleicht angekommen.

Und die andere taz-Gepardin? Die Autorin dieser Zeilen, bei tazeins beheimatet, reiste ins ferne Schottland, rannte durch die Hügel der Highlands am Loch Ness entlang bis nach Inverness, brauchte dafür 3 Stunden und 27 Minuten, hatte danach ebenfalls Muskelkater. Und zwar überall. (akl)