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taz🐾lageDer Zweck heiligt das Kommunikationsmittel

Der taz Shop hat einen Instagram-Account! Anlass genug für eine kurze grundsätzliche Betrachtung: Braucht man Instagram heute überhaupt noch? Kommt wahrscheinlich darauf an, wer fragt. Als Privatperson kann man wohl darauf verzichten, schließlich erreicht man seine Freun­d:in­nen auch anders. Als Akteur der großen Wirtschaft kann man es sich aber kaum erlauben, dieser ehemaligen Fotofilter-App den Rücken zu kehren. Zu viele Moneten hängen daran.

Auch wer sich als Person als Marke etablieren möchte, muss in der Regel mitmachen, zumindest wenn man bekannt werden oder es bleiben will – es sei denn, man hat das Glück, noch vor Instagram zu Bekanntheit gelangt zu sein, wie George Clooney, Emma Stone oder Daniel „Harry Potter“ Radcliffe zum Beispiel. Da uns aber nie eine Eule erreicht und uns endgültig von monetären Zwängen befreit hat, sind wir ab jetzt auch am Start.

Natürlich geht es dabei nicht nur ums Geld; Spaß soll es auch machen, und informativ sein. Dem großflächigen Medienprojekt taz wollen wir eine weitere Facette hinzufügen. Unter verschiedenen Rubriken wie Neu, Favorit, Klassiker, taz it! (hauseigene Produkte, die wir oft exklusiv haben) oder Sale (Angebote für die schmale Börse) präsentieren wir Artikel und erzählen Geschichten.

Also bloß noch ein weiterer Account in diesem Bigtech-Puppentheater? Nein, wir bieten eine handverlesene Auswahl ökologisch verträglicher Produkte, oft aus wichtigen sozialen Projekten. Wir sind überzeugt: Das sollten mehr Leute wissen. Der Zweck heiligt hier die Mittel. Das Mittel heißt auf Instagram übrigens: taz.der_shop Jan Hansen

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen