taz🐾lage: Panter fast so chancenreich wie Spanien im WM-Finale
Die Deutsche Welle und die taz haben mancherlei gemeinsam. Beide sind mehr als andere Medien an internationalen Themen interessiert und beide erreichen damit in Deutschland eher nicht die Massen. Allerdings verfügt die Deutsche Welle über deutlich mehr Angestellte als die taz und damit zumindest rein statistisch auch über ein größeres Reservoir an Mitarbeitenden, die Fußball spielen können. Trotzdem rangierte das Team der Deutschen Welle bis zum Montagabend nur knapp vor dem taz Panter FC in der Tabelle der Medienliga.
Das Ziel der Panter war also klar und hochgesteckt: gleichziehen oder am besten überholen! Das Problem: Dazu mussten sie gewinnen, was nach dem Ausfall einiger LeistungsträgerInnen noch schwerer wurde. Aber ohne die gefürchteten Ağar-Brothers in der Abwehr, ohne die einzige hochklassige (Hockey-)Spielerin Nanja Boenisch auf der rechten Außenbahn und ohne Cheftrainer Pascal Beucker an der Seitenlinie schworen sich die verbliebenen Panter-Spieler: Jetzt erst recht!
Und siehe da, die taz-Kicker versteckten sich nicht, sie hielten im Gegenteil von Anfang gut mit, blieben das gesamte Match über auf Augenhöhe mit den technisch leicht überlegenen Gegnern – und erspielten sich mit einem erstaunlich feinen Offensivspiel fast so viele Chancen wie Spanien im WM-Finale. Einziges kleines Manko: Die Panter fanden keinen Wellenbrecher und ließen alle Möglichkeiten ungenutzt. Zum fehlenden Glück kam Pech dazu, was sich vor allem deshalb nachteilig für das Spielergebnis auswirkte, weil die Panter-Abwehr und der Torwart hinten gleich fünfmal auf dem falschen Fuß erwischt wurden. (lkw)
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