taz🐾lage: Wen die WM langweilt: Mehr Drama gibt’s nur beim taz-Tippspiel
Bislang läuft die diesjährige Fußballweltmeisterschaft der Herren in vielerlei Hinsicht erwartungsgemäß: Die Favoritenmannschaften gewinnen überwiegend jene Spiele, die sie gemäß ihrer Favoritenrolle gewinnen sollten, die Fifa scheffelt in jeder Trinkpause Extrakohle und die USA erweisen sich als genau jenes präfaschistoide Gastgeberland, das sie offenbar sein möchten. Sportlich spannender wird dieser Wettbewerb wohl erst im Sechzehntelfinale ab nächster Woche Montag.
Wesentlich mehr Dynamik und auch die eine oder andere Überraschung gibt es indes beim taz-Tippspiel zu beobachten. 41 Tazlerinnen und Tazler haben sich dem hausinternen Wettbewerb angeschlossen. Das ist durchaus sportlich angesichts der Tatsache, dass es insgesamt knapp über 100 Spiele zu tippen gilt – und dass im zu gewinnenden Tipppott nun etwas mehr als 400 Euro liegen. Die werden natürlich auf mehrere Siegertreppchen verteilt, aber auch 200 Euro sind ja nicht wenig. Das reicht schon für ein halbes Viertelfinalsticket oder für eine Sechzehntelmiete in Berlin Prenzlauer Berg.
In den ersten sechs Spieltagen hat sich die Tabelle schon mehrfach kräftig durchmischt. Als diese taz lage geschrieben wurde, konnte der Erstplatzierte 85 Punkte erzielen und hält damit knapp 40 Punkte Abstand zum unteren Tabellenrand. Erfahrungsgemäß ist da aber noch alles drin – beim letzten taz-Tippspiel zur Frauen-EM 2025 hat sich das Feld gegen Ende teils dramatisch verändert. Wer also die eigentliche WM aus welchen Gründen auch immer uninteressant findet: Wie’s beim taz-Tippspiel läuft, vermelden wir zum gegebenen Zeitpunkt wieder hier. (knw)
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