taz🐾lage: taz-Geparden: Zwei fulminante Spurts, schönste Picknickdecke
Als hätte das taz-Laufteam nie etwas anderes gemacht: Nach vier äußerst souveränen Staffelstab-Übergaben in der herausfordernd unübersichtlichen Wechselzone des Firmen-Staffellaufs im Berliner Tiergarten sicherte Anzeigen-Chef Dieter Schwengler im fulminanten Schlussspurt noch Platz 4.141 für das taz-Team Gepard. Für 2.000 andere Staffeln, die die Geparden damit bei ihrer Firmenstaffel-Premiere hinter sich ließen, galt der Spruch auf der Rückseite unserer Team-Shirts: „Wir rennen nicht weg, wir laufen voraus“.
Ganz vorne mit dabei waren die Geparden allerdings beim Picknicken vor, während und nach dem Staffellauf: Auf der Donald-Duck-Decke ging es stimmungstechnisch um einiges gelöster zu als beim Team vom Bundeskanzleramt. Dort hatte man zwar die Picknick-Pole-Position an der Finish Line und richtige Bierbänke im Halbkreis drapiert, doch bis kurz vor Startpfiff waren die Bänke eigentümlich verwaist, was eine Kollegin zu Spekulationen veranlasste, ob man im Kanzleramt nun womöglich lieber erstmal ganz auf Wettbewerbe verzichte nach Deutschlands Niederlage bei der Wahl um den UN-Sicherheitsratssitz in New York. Aber nein, laut Ergebnisliste rannte später sogar der Kanzleramtsminister Thorsten Frei persönlich in 26:02 Minuten über die 5 Kilometer lange Strecke.
Die teaminterne Wertung der fünf Gepard:innen gewann wochentaz-Kollege Stefan Hunglinger, der passend zum gewittrig-warmen Sommerabendwetter in seiner schönsten kurzen Laufhose, einer Badehose, antrat und nur 22:39 Minuten brauchte. Auslandsressortchefin Barbara Oertel wiederum saß beinahe noch am Schreibtisch in der taz, als die Startgepardin schon auf die Strecke ging und gewann damit den Preis für den fulminantesten Spurt zur Startlinie. Ganz schön cooles Team. akl
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