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taz🐾lageDafür wurde die taz nicht gegründet: Brat Pitt, tödliche Autorennen und taz-Promiwissen

Es soll ja Leute geben, die sich eine Panorama-Seite in der taz wünschen, mit regelmäßigen Promi-News. Aber dafür wurde die taz natürlich nicht gegründet (Shoutout an Paul W.). Vielmehr gehört es zum Selbstverständnis der taz, sich weder besonders für Promis zu interessieren noch sich mit ihnen auszukennen. Zwar haben wir mit taz zwei ein Gesellschaftsressort, aber dort findet sich höchstens mal ein Puff Daddy aka P. Diddy, wenn er wegen sexueller Gewalt verurteilt wird.

Von daher verwundert es hier (fast) niemanden, dass es am Montag mindestens vier Menschen (Autor, Redakteurin Nummer 1, Redakteurin Nummer 2 und Korrektorin) nicht aufgefallen war, dass Brad Pitt, mit dem unsere Nahaufnahme vom Dienstag (über tödliche Autorennen) begann, falsch geschrieben war: nämlich Brat Pitt. Vielleicht war es die Autokorrektur, die fehlende Korrektur-KI, die tazinterne Ignoranz Promis gegenüber oder auch die Verachtung einem Mann gegenüber, dem seine Ex-Frau Angelina Jolie bereits 2016 vorgeworfen hatte, alkoholisiert handgreiflich gegen sie und gemeinsame Kinder geworden zu sein – übrigens nach einer kurzen Meldung 2016 prominent von uns ignoriert. Daher kurzes Update: Pitt wies die Vorwürfe zurück, gab zu, ein Alkoholproblem zu haben, machte eine Therapie, Jolie zog die Anzeige zurück und kümmerte sich um die Kinder. Über Jahre stritten sie sich gerichtlich wegen eines gemeinsamen Chateaus in Frankreich. Seit 2024 sind die beiden geschieden. Pitt macht Auto-Werbung und ist mit seinem letzten Film für den Oscar nominiert … Aber darum geht’s hier ja gar nicht. Also: Brad schreibt sich mit d. Wir bedauern den Fehler. (jot)

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