taz🐾lage: Musikkritik im Shitstormzeitalter
Wie verändern Social Media, Fan-Kulturen und digitale Öffentlichkeit den Umgang mit Kritik im Pop? Damit will sich ein taz-Talk am Dienstag auseinandersetzen. taz-Musikredakteur Julian Weber spricht mit Gäst*innen über Musikkritik im Shitstormzeitalter. Er stellt Fragen wie: Wie begleiten Fankulturen und Social-Media-Präsenz eine kritische Auseinandersetzung mit Pop? Welche Folgen kann ein Verriss haben? Was ist die Kunst eines Disstracks und weshalb bleiben wir trotzdem menschlich zugewandt?
Webers Gäst*innen sind Henrik von Holtum (alias Textor), Musiker und Autor. Als Rapper und Produzent ist er Teil der HipHop-Crew Kinderzimmer Productions. Als Autor macht er Radio-Features unter anderem für den SWR, schreibt für die taz und unterrichtet Musik und Text am Institut für Pop-Musik der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Annekathrin Kohout ist freie Autorin und Kulturwissenschaftlerin. Ihr jüngstes Buch, „Hyperreaktiv. Wie in Sozialen Medien um Deutungsmacht gekämpft wird“, erschien 2025. Für die taz schreibt sie die Kolumne „Feed Interrupted“. Juliane Liebert, geboren 1989 in Halle an der Saale, hat an der Universität der Künste Berlin studiert und arbeitet als freie Autorin und Journalistin, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und den Spiegel. Sie schreibt Prosa und Lyrik und hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt „mörderballaden“.
Der taz-Talk findet am Dienstag, 20. Januar, um 19 Uhr in der taz-Kantine und im Live-Stream statt. Einlass ist 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei, Tickets müssen aber vorab hier gebucht werden. (taz)
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