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taz🐾lage

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Einschüchterungen, Bedrohungen, Gewalt: In vielen Ländern Lateinamerikas riskieren Jour­na­lis­t:in­nen ihr Leben, wenn sie über Korruption, organisiertes Verbrechen oder Menschenrechtsverletzungen berichten. Das Refugium-Auszeit-Stipendium von Reporter ohne Grenzen (RSF) und der taz Panter Stiftung gibt bedrohten Medienschaffenden die Möglichkeit, für einige Monate nach Berlin zu kommen und Kraft zu schöpfen. Fünf Fellows berichten am Montag, dem 3. November, in der taz Kantine in Berlin von ihren Erfahrungen und geben Einblicke in die Realität der Pressefreiheit:

Luis Assardo aus Guatemala forscht zu Troll-Fabriken, Desinformation, Hassrede und Wahlmanipulation. Leonardo Gómez Ponce ist Chefredakteur von Tierra de Nadie aus Ecuador, das organisierte Kriminalität, Korruption und lokale Machtstrukturen untersucht. Heriberto Paredes Coronel, Fotograf und Journalist aus Tlaxcala, Mexiko, widmet sich in seiner Arbeit den Organisationsprozessen in indigenen Gemeinden und Umweltthemen. Vania Pigeonutt, ebenfalls aus Mexiko, beschäftigt sich mit Menschenrechten, Migration, organisierter Kriminalität und geschlechtsspezifischer Gewalt und setzt sich für das Gedenken an ermordete Kolleginnen ein. Und Ronna Rísquez Sanchez, geboren in Venezuela, arbeitet zu Gewalt, Migration, Menschenrechte und organisierte Kriminalität in Lateinamerika. Sie ist Autorin des Buches „El Tren de Aragua“, das als Referenzwerk gilt. Die Veranstaltung findet auf Spanisch und Deutsch statt, ist nur mit Platzreservierung möglich und wird auch im Livestream übertragen. (taz)

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