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taz🐾lage

It appened again

Noch knapp sieben Monate bis zur Seitenwende – und es gibt noch viel zu tun. Die Umstellung der täglichen Printausgabe auf eine vollständig digitale Ausgabe in der App am 17. Oktober verlangt viele kleine Schritte technischer, organisatorischer und redaktio­neller Art. Aber auch die Le­se­r:in­nen müssen sich auf die neue Ära vorbereiten. Dazu nutzten in dieser Woche wieder etliche taz-Abonnentinnen die Möglichkeit, sich mit Fragen an die „Telefonseelsorge“ der taz zu wenden: beim „Appening“. Kolleginnen aus dem gesamten Haus, quer durch alle Ressorts und Abteilungen sowie über alle Hierarchien hinweg, saßen von 9 bis 12 Uhr und von 16 bis 19 Uhr am Telefon und versuchten, Antworten zu geben. Wie komme ich an das vergünstigte Tablet? Was, wenn ich mein Passwort für den Log-in in der App nicht mehr weiß? Was, es gibt eine Vorlesefunktion? „Ja, und zwar mit den Stimmen von taz-Redakteur:innen“, können wir berichten. „Ach, eigentlich les ich lieber selbst“, sagt die rüstige Dame, die wohl zu der Stimme am Telefon gehört. „Aber beim Kochen könnten Sie sich den Seite-1-Kommentar dann künftig von Bernd Pickert vorlesen lassen.“ – „Ach?“, fragt die Dame nun doch interessiert. „Ja“, antworten wir motiviert, „der sitzt dann quasi bei Ihnen im Wohnzimmer!“ – „Nein, in der Küche!“, erwidert die Leserin. Und hat sich offenbar doch schon ziemlich fix mit dem Gedanken angefreundet, dass man sich in der App, zumal auf dem kleinen Bildschirm, auch ruhig mal zurücklehnen kann. Vorausgesetzt, man hat den Anmeldeprozess erst mal hinter sich gebracht. (sny)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen