taz🐾lage:
Hurra, die Tampons sind da
Endlich ist Schluss mit peinlich improvisierten Notlösungen aus kratzigem Klopapier oder der diskreten Rettung durch die anonyme Spenderin aus dem ersten Stock. Seit Januar gibt es nämlich Tampons for free in der taz – und das macht uns den Arbeitsalltag so viel entspannter. In der taz-Lage vom 3. Dezember nämlich hatten wir auf das Thema Menstruationsprodukte hingewiesen und gefordert, dass sie in der Redaktion zur Verfügung gestellt werden. Klingt eigentlich selbstverständlich?
Ist es leider nicht. In vielen Büros bleibt der Zugang zu Tampons und Binden eine Frage der Eigeninitiative – entweder bringt man selbst welche mit oder hofft auf wohlwollende Kolleg:innen. Auch bei uns wurde zunächst diskutiert, doch am Ende gab es eine klare Ansage von der Geschäftsführung: „Wir haben euch gehört und eine Lösung gefunden. Es wird Tampons geben.“ An dieser Stellen möchten wir ein großes Dankeschön dafür aussprechen. Natürlich hätten wir diese freudige Nachricht schon früher mit Ihnen geteilt, aber die unberechenbare Weltlage, die Bundestagswahlen und das übliche Chaos im Redaktionsalltag kamen uns in die Quere. Doch jetzt können wir umso mehr feiern, dass unsere Forderung gehört und umgesetzt wurde. Bleibt nur eine Frage: Was fordern wir wohl als Nächstes? Mal schauen – für eine kleine Bürorevolution haben wir immer Zeit!
Derya Türkmen
Unser Mittel gegen Antifeminismus
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