südwester: Chillen mit Stephan
Gemeinsam mit dem Staat sollen wir Bürger:innen für eine friedlichere Stimmung sorgen, fordert Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Wir alle müssten angesichts des Rauerwerdens der Luft nicht nur Politiker:innen gegenüber und der trüben Laune im Land schauen, „dass man mal ein bisschen nüchterner, ein bisschen kühler wird“. Bloß wie genau, fragt sich der schon aus Berufsgründen immer etwas erhitzte südwester und wird fündig in einem älteren Beitrag in Weils Blog „Weils Woche“. Da berichtet der Ministerpräsident von seinem „schönsten Urlaubserlebnis“: von „ein paar Tagen chillen an der Nordsee“ und wie er zuvor beim Wandern in den Vogesen von einem Mann „mit prächtigen Dreadlocks“ beim Trampen mitgenommen wurde. Ein gutes Gespräch zu „guter Ska-Musik“ und schon „hatte sich meine Laune drastisch verbessert“. So einfach kann das alles sein.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen