südwester: Unter sich
Die Nordseeinseln haben zu wenig Wohnungen, zumindest, wenn sie sowohl Insulaner und Touristen unterbringen wollen. Was theoretisch frei wäre, ist teuer an Feriengäste vermietet. Deswegen gibt es nun neue Bauprojekte, dafür aber kaum Bauland. Dabei könnte sich die Kommunalpolitik zurücklehnen, denn das Problem wird sich von allein lösen: wo kein Service, da kein Tourist. Dann werden die Sylter, Amrumer und Föhrer wieder unter sich sein und gemeinsam die Grimms zitieren: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje in der See“.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen