südwester: Kegelrobben statt Wölfe
Dem südwester sind Wölfe ja so was von egal. Schon wenn er das Wort „Herdenschutzzaun“ oder „letale Entnahme“ oder „Wolfsbeauftragter“ lesen muss, rutscht ihm die Krempe über die Augen und er fällt in einen Tiefschlaf, aus dem er erst zum Fellwechsel der Kegelrobben auf Helgoland wieder erwacht. Jawoll, Kegelrobbe. Die ist nämlich mit einem Gewicht bis zu 300 Kilo und einer Größe bis zu 2,50 Meter Deutschlands größtes Raubtier (abgesehen von gelegentlich einwandernden Problembären und Hedgefonds)! Da kann Canis Lupus einpacken, der wiegt ausgewachsen gerade mal so viel wie eine einen Monat alte Kegelrobbe. Hunderte von ihnen sollen bald auf Helgolands Nebeninsel, der Düne, am Strand herumlungern und warten darauf, dass der Fellwechsel abgeschlossen ist und sie wieder zum Jagen ins Wasser können. Der südwester fordert die taz nord auf, sich als Küstenorgan zur Kegelrobbe als Redaktionsmaskottchen zu bekennen!
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen