südwester: Messerscharfe Analyse
Feinstaub dies, Klima das, öffentlicher Raum für alle und so – alles schön und gut, aber Hamburg übertreibt es jetzt brutal: Wer einen Bewohnerparkausweis will, muss in Zukunft nicht mehr 30 Euro dafür zahlen, sondern 50 – und das jedes Jahr! Auch auf manchen öffentlichen Parkplätzen wird das Auto-blöd-rumstehen-lassen künftig teurer – 2,50 Euro kostet dann die Stunde, und ist damit nur noch einen Euro günstiger als ein Einzelticket im Hamburger Verkehrsverbund. Gebührend empört sich vor allem die CDU-Opposition: Das sei der nächste Schritt, um das Autofahren in Hamburg unattraktiv zu machen, kritisiert der CDU-Verkehrs-, äh, nun, -experte Richard Seelmaecker. Tja – wer sagt es ihm?
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen